Montag 5. August: Reihe Internationaler Stammtisch Bernburg

Leider kann aufgrund der Sommerzeit der geplante Afghanische Abend nicht organisiert werden. Wir diskutierten daher den Sommerfilm über Migration aus dem vergangenen Jahr „Eldorado (2018)“ von Markus Imhoof. Der schweizer Filmemacher Imhoof ist durch seinen Film „Moore than Honey“ aus dem Jahre 2012 vielen in sehr guter Erinnerung.

Es ist ein etwas persönlicher Dokumentarfilm von Markus Imhoof über den Umgang mit Flüchtlingen in Europa nach der Seerettung.
Es war ein gutes Gespräch mit Betroffenen zu diesem Film. Dienjenigen, die selber einen anerkannten Status haben konnten etwas einfacher diskutieren. Diejenigen, die mit einem geduldeten Status zu tun haben, konnten die Authentizität des Films bestätigen,

Wir danken Herrn Imhoof für die Momentaufnahme über die nicht akzeptable Situation auf dem Mittelmeer, in Italien und dann die Diskrepanz zwischen den Arbeitskräftebedarf und den nicht akzeptierten Asylgründen am Beispiel Schweiz. Die Geschichte des Regierungsrates zur Beschreibung des Bildes mit der Darstellung von 50 Schweizern, die zur Verabschiedung aus der Schweiz von Ihrer Gemeinde 50 Franken erhielten, damit Sie nach Amerika emigrierten, weil der Ort diese nicht ernähren konnte bleibt genauso haften wir die persönliche Geschichte von Imhoof mit dem Flüchtlingskind aus Italien, dass dann nach aller Betreuung wegen Unterernährung doch im jugendlichen Alter gestorben ist.
Diese beiden gar nicht so alten Vergleiche in unserer nahen eigenen Geschichte macht es uns umso unverständlicher, dass wir heute den „Asylstandard“ so hoch hängen, dass viele Afrikanischen Staaten von vornherein  keine Chance haben. Die heute noch viel dramatischere Situation auf dem Mittelmeer wurden am Ende des Films angedeutet.

Mehr zum Film:
://www.youtube.com/watch?v=wwfMCvY33pY
auf FB https://www.facebook.com/markusimhoof.eldorado
Markus Imhoof im Abspann zu ELDORADO: „Das Einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.“


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