Fluchtursachen bekämpfen

Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge helfen


29.1.2016: Momentaufnahme zum Ende des ersten Monats im Jahr 2016 der Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke:

„…während die Repräsentanten der Großen Koalition in Magdeburg gemeinsam bei einer Kochshow hinterm Herd stehen, werden bei einer Kundgebung der AfD in Magdeburg Journalisten gewalttätig angegriffen.

Am heutigen Freitag will die rechte AfD in Dessau ihre völkischen Parolen verbreiten. Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE ruft zur Protestkundgebung auf.  Lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen Hassparolen der AfD setzen und kommt heute ab 19.00 gerne zur Protestkundgebung.

In Berlin ist die Große Koalition nicht in der Lage die drängenden Fragen der Asyl-, Integrations- und Flüchtlingspolitik zu lösen. Stattdessen bestimmt der Populismus eines Horst Seehofers und seiner CSU immer stärker den öffentlichen Diskurs.

Über 60 Millionen Menschen sind weltweit durch Krieg, Verfolgung, Klimakrise und existenzielle Not gezwungen, ihre bisherige Heimat zu verlassen. Nur etwa jeder Zehnte Flüchtling erreicht Europa. Die allermeisten von ihnen fliehen innerhalb ihres eigenen Landes oder halten sich in den meist sehr armen Nachbarstaaten bzw. in den jeweiligen Konfliktregionen auf. Gleichzeitig konnten nur wenige Menschen in ihre Herkunftsländer zurückkehren, so wenige wie seit über 30 Jahren nicht mehr. Was sind die großen Fluchtursachen und wie können sie bekämpft werden? Vor welchen Aufgaben steht die deutsche Außenpolitik derzeit? Wie kann eine bessere Krisenprävention aussehen? Welche Rolle spielen dabei zivilgesellschaftliche Akteure? Diese und weitere Fragen werde ich im Gespräch mit Frithjof Schmidt thematisieren und mit dem Publikum diskutieren.–„

Terminhinweis hierzu:
Mi, 17. Februar 2016, 18:30-20:30 Uhr
MehrGenerationenHaus „Harold and Maude“
Sternstraße 14
06886 Lutherstadt Wittenberg

Steffi Lemke im Gespräch mit Frithjof Schmidt:
„Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge helfen“.  Aus Sicht von Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, befindet sich die postkoloniale Ordnung in großen Teilen des Nahen Ostens, des nördlichen Afrikas und der Sahelzone in Auflösung. Doch nachhaltige politische Antworten darauf sind noch nicht gefunden und schnelle Lösungen dafür wird es auch nicht geben. Es ist entscheidend sich nun auf die Suche nach solchen Lösungen zu machen und Abschottungs- und Angstdebatten nicht weiter anzuheizen.
Was sind die großen Fluchtursachen und wie können sie bekämpft werden? Vor welchen Aufgaben steht die deutsche Außenpolitik derzeit? Wie kann eine bessere Krisenprävention aussehen? Welche Rolle spielen dabei zivilgesellschaftliche Akteure?
Diese und weitere Fragen wird Steffi Lemke im Gespräch Frithjof Schmidt thematisieren und mit dem Publikum diskutieren.
Quelle und weitere Informationen zur Veranstaltung: Steffi Lemke, MdB


 

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