Kategorie: Flüchtlinge

Bericht zu Dr. Karamba Diaby liest „Mein Weg vom Senegal…“

MONTAG 6. FEBRUAR 2017
Momentaufnahmen zum Bernburger Internationalen Stammtisch im Februar 2017:
Bundestagsabgeordneter Dr. Karamba Diaby kam nach Bernburg, las aus seinem Buch
„Mit Karamba in den Bundestag. Mein Weg vom Senegal ins deutsche Parlament“
und gewann alle Herzen!

Moderator Pfarrer Joahnnes Lewek und MdB Dr. Karamba Diaby
MdB Dr. Diaby begeisterte ein interessiertes Bernburger Publikum über viele Generation und Länder hinweg
nachdem alle Bücher signiert waren konnte auch getanzt werden..                                                        -Danke für die kritischen Anmerkungen zur derzeitigen schrittweisen Demontage des Asylrechtes, Danke für den Humor und das Engagment!

Herzlichen Dank auch an alle, die bei der Organisation mit geholfen haben!

Bilder aus der Ankündigung: Weiterlesen

DOKUMENTATION – NEUJAHRESEMPFANG 2017 DES BERNBURGER INTERNATIONALEN STAMMTISCHES mit Landrat MARKUS BAUER

Bericht zu MONTAG 9. JANUAR 2017

DOKUMENTATION ZUM NEUJAHRESEMPFANG DES BERNBURGER INTERNATIONALEN STAMMTISCHES mit LANDRAT MARKUS BAUER

Neujahr 2017 – Titelblatt

Zu einer kleinen Feier zum zweijährigen Bestehen des Internationalen monatlichen Bernburger Stammtisches hatte das Bernburger Montagsforum mit Unterstützung der Hochschule Anhalt und des Kultur Markt Bernburg e.V. wieder alle Bernburger mit internationaler Herkunft, alle der zahlreichen Akteure aber auch alle an der Integrationsarbeit Interessierten herzlich eingeladen.
Landrat Markus Bauer hat zum Neujahr ein kurzes Resümee zur umfangreichen Integrationgrationsleistung des Landkreises  der der zahlreichen Neubernburger gehalten.

In diesem Jahr konnten wir vorzügliche syrische Appetizer geniesen.  Unter der Leitung von professionellen Köchen aus Syrien hatten Syrer mit Studenten des Masterstudienganges Online Kommunikation MOK in der Küche der AWO am Zepziger Weg über 4 Stunden zahlreiche Kostenproben zubereitet. Wir danken der AWO für die Bereitstellung der Großküche.

Von rechts: Abdullah Al-Kuhhali erläutert die zahlreichen Speisen und stellt Chefkoch Mohamad Mamoun ALSAGHIR mit seinem Team vor

World Melange (im Wiederaufbau) unter der Leitung von Alhassan D. NADJOMBE spielte anschließend zum Tanz.

Link zu dem Beitrag des Regionalfernsehen

Der Link zu den Bildern von dem Stadtarchivar Joachim Hennecke: <Galerie 9. Januar 2017>

Ganz herzlichen Dank für die Gespäche und Vorschläge und an die zahlreichen aktiven Helfer!  Die Bilder in der Galerie zeigen auch diese vielen helfenden Hände, die hier immer selbständig mitarbeiten.

Wir werden die zahlreichen Anregungen bezüglich des direkten Handlungsbedarf so gut wie möglich aufgreifen.

World Melange – Regelmäsige Trommelworkshops Freitags 16:00 bis 20:00 (2 mal monatlich)-> Wer mitspielen will (ob Trommel oder anderes Instrument soll sich bitte bei montagsforum@t-online.de anmelden

Auszug aus dem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung, MITTWOCH 11.01.2017, Seite 9:

„… Lokales

Abwechslung für viele Flüchtlinge

INTEGRATION Beim Neujahrsempfang des Internationalen Stammtisches in Bernburg treffen sich die Kulturen.

VON MAXIMILIAN MÜHLENS
BERNBURG/MZ – Schon auf der Straße hört man am Montagabend die Trommelklänge, die aus dem „Hotel Wien“ dringen. Mehrere afrikanische Flüchtlinge sitzen in einem Halbkreis zusammen und schlagen rhythmisch mit ihren Händen auf die Felle ihrer Trommeln. Eine Frau, die ebenfalls aus Afrika stammt, tanzt und summt mit den Klängen. Kurze Zeit später gesellen sich zu ihr mehrere Männer aus Syrien, die mit ihr tanzen. Um sie herum stehen viele weitere Menschen, die klatschen oder die Szenerie mit ihren Smartphones festhalten.Der Internationale Stammtisch des Bernburger Montagsforums hatte zu einem Neujahrsempfang in das Kulturzentrum geladen, mit dem gleichzeitig auch das zweijährige Bestehen des Stammtisches gefeiert wurde. „Der heutige Empfang ist vor allem für die Flüchtlinge, die in Bernburg ein neues Zuhause gefunden haben, gedacht“, erklärte Professor Erich Buhmann, Organisator des Montagsforums….
[Ende des Auszugs, mehr als E-PAPER bei MZ-WEB.de oder bei MZ-Online
http://www.mz-web.de/bernburg/integration–abwechslung-fuer-viele-fluechtlinge-25517972 oder in der Papierausgabe vom 11. Januar 2017]

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DOKUMENTATION: Bilder zum Afrikanischen Abend am Montag, den 5.12.2016

5.  DEZEMBER 2016:  Eindrücke von „Afrikanischen Köstlichkeiten und Afrikanischer Musik im Hotel Wien“
Wir wurden von unseren Afrikanern, die in Bernburg wohnen, verwöhnt. Herzlichen Dank!

Ort: Kulturzentrum HOTEL WIEN, Krumbholzstraße / Breite Straße

Wir danken uns mit den Bildern von Joachim Hennecke bei den afrikanischen Köchen und bei World Melange für den afrikanischen Abend mit Bernburger und internationalen Gästen aus zahlreichen Ländern.

internationaler-stammtisch-5-12-16-jh20161205001

Afrkaischer Tanz mit Syrischen Gästen
Afrikanischer Tanz mit Gästen aus vielen Ländern
World Melange
World Melange aus Bernburg

Der Link zur Galerie mit allen Bildern von diesem Afrikanischen Abend

Dokumentation zu Internationalen Stammtisch in Bernburg am 7. 11.2016

Nachbereitung zu Montag, 07. November 2016: | 18:00 – 21:00
HOTEL WIEN: Aktuelle Fragen zur Integration in Sachsen-Anhalt und in der Region Bernburg-Status

Der große Druck zur Unterbringung in den Gemeinschaftsunterkünften ist laut den Angaben des Fachbereich Asyl des Salzlandkreises im Bernburger Kurier der MZ vom 22.11.2016 auf knapp über 400 gesunken. Geblieben sind sehr viele mit Lachen und mit Schatten in den Augen, viele die eine Perspektive von vielen Helfern auf gezeigt bekommen haben aber auch viele deren Weg der Integration noch nicht deutlich sind.
Es werden neue Angebote für die weitere Integration vorbereitet. Wir laden weiterhin jeweils zum Ersten Montag im Monat zum Austausch ein.

Gemeinsam Musizieren mit ehem. WORLD MELANGE

Einladung zum gemeinsamen Musizieren
Zur Vorbereitung der diesjährigen Interkulturellen Woche in Bernburg bieten Musiker der ehemaligen World Melange eine Reihe von öffentlichen Jamsession an.

Internationale Jam Session am 5. September 2016
Internationale Jam Session am 5. September 2016

Nach dem gelungenem Auftakt am Montag den 5. September werden die nächsten Angebote zum Musizieren an den Montagen, 26. September und 10. Oktober 2016 jeweils von 18:00 bis 20:00 vor dem Gebäude Markt 15 in der Bernburger Talstadt sein.
Wer es sich zeitlich erlauben kann ist dann auch zu den Auftritten zur Hauptveranstaltung der Interkulturellen Woche am Dienstag den 27. September auf dem Karlsplatz von 10:00 bis 12:00 und zum Kulturmarkt Bernburg am 21. Oktober 2016 auf dem Markt ab 15:00 eingeladen. Gesucht werden Musiker, die selber Ihre Trommel mitbringen oder mit Ihrem Instrument sich in die Rhythmus einbringen möchten.
Bilder von Joachim Hennecke vom 5. September 2016: „Intern. Jamseesion 5. Sept.2016“:

Internationaler Stammtisch, Afrikanischer Abend 2016, JH20160905,21Internationaler Stammtisch, Afrikanischer Abend 2016, JH20160905,27

Gespräch mit Flüchtlingen: Flucht – Sichere Zuflucht – Zukunft in Bernburg

Ankündigung für:
Montag, den 1. August 2016 | 18:00 – 21:00 | MAXIMVS, Terrasse oben:
Fortsetzung der Gespräche mit Flüchtlingen
Themenspektrum: Nach der Flucht vor dem Krieg zu hause bietet Bernburg nun eine sichere Unterkunft. Welche Perspektiven bietet nun die Region Bernburg für die individuellen Flüchtlinge?

Die nächsten Termine des moatlichen Internationalen Stammtisches:
2016-Internationaler-Stammtisch-Bernburg-juni-2

Dokumentation: INTERNATIONALER STAMMTISCH: Leben in Bernburg – Grüße aus der Talstadt

Dokumentation MONTAG 2. MAI 2016 _ 18:00
Leben in Bernburg – Grüße aus der Talstadt
Zum Internationaler Stammtisch im Mai servierte die Talstadtgemeinde der Marienkirche ein vielfältiges deutsches Abendbrot zur Musik des Jazzensembles LEPIAN.

Bilder zum Internationalen Stammtisch in Bernburg am 2. Mai 2016
Bilder zum Internationalen Stammtisch in Bernburg am 2. Mai 2016 von Joachim Hennicke
Gemeindekirchenrat Hanni Musche erläutert das "Deutsche Abendbrot" (für diesen Anlass ohne Schweinefleisch
Gemeindekirchenrätin Hanni Musche erläutert das „Deutsche Abendbrot“ (für diesen Anlass ohne Schweinefleisch
Das Büffet ist eröffnet
Das Büffet ist eröffnet

Wir bedanken ist bei den Mitgliedern der Talstadtgemeinde für dieses herrliche und liebevoll zusammengestellte Abendbrot.

Lepian spielt auf
Lepian spielt auf
Humorvolles Mitmachen
Humorvolles Mitmachen

Auch den Musikern von LEPIAN sei gedankt für diesen wunderschönen internationalen Abend mit Jazz aus der Talstadt!

Der Link zu den Bilder von Herrn Hennecke von diesem Abend: https://www.dropbox.com/sh/816wj9rz1h6fz8a/AADNsPGqcL0TMdxhuH0vjygea?dl=0

Fluchtursachen – Berichte von Kriegsflüchtlingen in Bernburg

NÄCHSTER VERANSTALTUNGSTERMIN MONTAG 06. Juni 2016 _ 19:00
Eine kleine Reihe jeweils zum Ende des Monats: Fluchtursachen

Die Heimat zu verlassen ist das allerletzte was ein Mensch machen wird. Für die Flucht waren gravierende Gründe ausschlaggebend. Wir wollen mit den Kriegsflüchtlingen in einer kleinen Gruppe über diese Ursachen sprechen um diese Gäste besser kennen zu lernen.

Treffpunkt: Stammtisch oben bei MAXIMVS – bei Sonnenschein Terrasse oben

Die Idee für diese Gesprächsreihe wurde von ATTAC Könnern-Halle vorgeschlagen.
Dokumentaton zum Gespräch zu Fluchtursachen am Montag, den 25. April 2016:
Vom ersten Abend mit zwei Flüchtlingen aus Syrien blieben folgende Eindrücke:
– Alles hat mit einem „normalen“ Leben als Studenten in Homs begonnen
– Friedliche Revolution unmittelbar niedergeschlagen von Regierungstruppen von Assad
– Heckenschützen, Entführungen mit Erschießungen von Freunden, Verhaftungen, Folter und schließlich Zerstörung der Häuser durch Russische Flieger, zunächst Flucht innerhalb von Syrien, dann die Hoffnung von Deutschland aufgenommen zu werden..
– Verkauf von allem Eigentum
– Flucht über Libyen, Türkei nach Griechenland („Fluchthelfer“ werden als „mob“ bezeichnet..)

Wir danken allen Teilnehmern für das Gespräch und laden alle Interessierten zur Fortsetzung ein!

Erklärungen von Bernburger Flüchtlingen

Bernburg,  23.04.2016
Ali Sulaiman, im Namen aller Syrer in der Gemeinschaftsunterkunft in der Aderstedter Straße und anderer Syrer in Bernburg:
Erklärung der Bernburger Syrer zum sexuellen Übergriff auf eine 26-jährige Bernburgerin Opfer auf dem Bernburger Bahnhof am 15. April 2015 (POLIZEIMELDUNGEN Nr. 121, in der MZ veröffentlicht)

Wir wenden uns an alle Frauen und Männer in Bernburg, doch vor allem an die Frau, die in der vergangenen Woche angegriffen und zutiefst beleidigt worden ist.

Wir versuchen uns bei Ihnen zu entschuldigen. Aber wir finden nicht die richtigen Worte und Sätze, um Ihnen zu sagen: Es tut uns leid. Wir wissen wirklich nicht, mit welcher Sprache, mit welchen Formulierungen wir uns bei Ihnen im Namen der Menschen aus Syrien hier in Bernburg entschuldigen können und müssen. Wir verurteilen diese abscheuliche und hässliche Tat aufs Schärfste und bedauern sie sehr. Wir empfinden sie als zutiefst unmoralisch. Es sind nicht unsere Werte, nicht unsere Traditionen, in denen wir erzogen wurden. Wir sagen, dass die Täter, diese beiden Menschen Feinde der Menschlichkeit und der Menschheit sind. Aus dem Angriff sprechen Ignoranz und Barbarei. Uns, alle Syrer, verletzt dieser Verstoß gegen Ihre elementaren Rechte und Würde.
Und wir leiden von diesem Ort und von diesem Punkt aus mit Ihnen und erklären uns mit Ihnen solidarisch. Wir versprechen Ihnen, dass wir eine einzige Hand sein werden, dieses Phänomen, das aus Kleingeistigkeit und Mangel menschlichem Mitgefühl resultiert, zu bekämpfen.

Das ist unsere Pflicht weil wir jetzt in einem Land, in einer Gemeinschaft leben und ein gemeinsames Ziel haben: Wir sind stärker zusammen, um Probleme zu konfrontieren und zu lösen. Wieder bitten wir Sie, uns zu entschuldigen. Aber wir fragen uns: Werden Sie eine Entschuldigung akzeptieren?


Bernburg,  7.03.2016

Ali Sulaiman, im Namen aller Syrer in der Gemeinschaftsunterkunft in der Aderstedter Straße und anderer Syrer in Bernburg:

Erklärung der Bernburger Syrer anlässlich des Internationalen Stammtisches am 7. März 2016 in Bernburg

„Guten Abend meine Damen und Herren, hallo zusammen, ich möchte hier über ein Thema sprechen.
Es ist etwas, was uns alle betrifft, ob wir Syrer sind oder Deutsche oder woher auch immer sonst wir kommen.
Ich weiß und Ihr wisst es auch, dass viele Deutsche die Situation in Syrien jetzt besser verstehen, einschließlich, warum so viele Flüchtlinge kommen.
Aber ich möchte mit meinen Worten nun einiges ansprechen.
Ich möchte sagen; wir sind geflohen, weggerannt vor Tod, Terror, Unterdrückung der Freiheit und vor permanenter Unsicherheit.
Wir sind nicht aus unseren eigenen persönlichen Gründen oder aus wirtschaftlichen Gründen hier.
Der Krieg hat uns auf diesen Weg gezwungen, dazu, ein neues Leben anzufangen.
Wir wissen, dass viele von Ihnen hier in Deutschland und Ihre Familien, Ihre Vorfahren den Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Sie wissen, wie das ist. Der Krieg ist immer hässlich.
Ich bitte Sie also, sich kurz vorzustellen, wie schmerzhaft es für jeden Menschen ist, wenn vor seinen Augen sein Land zerstört wird.
Er steht hilflos davor und er kann nichts, rein gar nichts tun, seine Heimat zu retten.
Wir waren vorher sehr glücklich in unserem Leben in Syrien. Niemand dachte vor dem Krieg daran oder hätte es sich vorstellen können, das Land zu verlassen. Das verursacht uns viel Schmerz.
Aber alles, was mit uns geschieht, ist auch unser Schicksal.
Mir ist es wichtig, dass Sie wissen:
Wir möchten uns in Ihre Gemeinschaft und Ihre Gemeinde integrieren.
Wir fühlen uns dem deutschen Recht verpflichtet und wir wollen auch mit Ihnen in Frieden leben, ein gemeinsames Leben.  Das wir zusammen stehen.
Denn zusammen sind wir stärker und wir müssen uns auch gegenseitig unterstützen, beharrlich zu sein.
Wir können dies nicht alles allein schaffen. Nur mit Ihrer Hilfe werden wir das Unmögliche erreichen.
Denn wir wollen von hier sein und ein Teil der deutschen Gesellschaft werden.  Wir haben viel verloren, aber wir haben immer noch unsere Träume behalten.
Wir möchten hier in Deutschland unsere Träume verwirklichen, um sie hier positiv in Ihre Gemeinschaft einzubringen.
Ihr Land ist sehr schön und wir wissen, dass auch Sie, die Menschen hier in Deutschland, den Frieden lieben.
Ich wünsche, dass Sie und Ihr mich auf gute Weise versteht.
Wenn Sie eine Frage haben, oder ein Anregung, etwas, das Sie sagen möchten: Herzlich Willkommen.
Und schließlich danke ich Ihnen und Euch für Ihre und Eure Zeit.  Ich danke auch für die Aufmerksamkeit.
Und ich wünsche Ihnen alles Gute im Leben.“

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STELLUNGNAHME: Glaubwürdigkeit versus Handlungsfähigkeit

Dokumentation zum Bernburger Montagsforum am 21. März 2016
um 19:00 im Restaurant MAXIMVS, Saalplatz 3, 06406 Bernburg
Glaubwürdigkeit versus Handlungsfähigkeit

Nur ein Dreier-Bündnis aus CDU, SPD und Grünen hat in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl am 13. März 2016 scheint eine stabile Mehrheit zu ermöglichen.
Wie weit sollen die Parteien gehen ohne Ihre Glaubwürdigkeit, die ja gerade massiv angezählt wurde, zu verlieren?
NACH PARTEIÜBERGREIFENDER DISKUSSION mit einer Reihe von Stadt- und Kreistagsabgeordneten und einer Reihe von engagierten Bürgern über die „GLAUBWÜRDIGKEIT DES POLITISCHEN HANDELNS NACH DER LANDTAGSWAHL“ haben wir eine KLEINE STELLUNGSNAHME veröffentlicht.

STELLUNGNAHME DES BERNBURGER MONTAGSFORUM ZUR REAKTION AUF DAS ERGEBNIS DER LANDTAGSWAHL AM 13. MÄRZ 2016 IN SACHSEN-ANHALT

Am 1. April 2016 werden in einem Kleinen Parteitag Bündnis 90 / Die Grünen und am 2. April die SPD in einem Sonderparteitag über die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen in einem Dreier-Bündnis aus CDU, SPD und Grünen entscheiden. Die Teilnehmer des parteiübergreifenden Bernburger Montagsforum am 21. März gehen davon aus, dass die VertreterInnen der beiden kleineren Partner für diese Verhandlungen stimmen werden.

Diese Verhandlungen sind ein Ergebnis der Landtagswahl. Gemäß Wahlforschung haben drei Viertel der AfD Wähler diese Partei nicht aus inhaltlichen Erwägungen, sondern lediglich als Protest gewählt. Diesen Protest müssen die anderen Parteien ernst nehmen. Neben der Angst vor den unbekannten Flüchtlingen gibt es auch den Protest gegen die soziale Ungerechtigkeit.

In Anbetracht dieses Wählerprotestes darf ein „Weiter so“ nicht sein. So darf beim Wähler nicht der Eindruck entstehen, dass nur um der Macht willen die vom Wähler kritisierten Schieflagen der bisherigen Landespolitik, wie beispielsweise im Bildungs- und Sozialbereich, nicht verbessert werden.

In den Verhandlungen müssen die Positionen der jeweiligen Parteien deutlich erkennbar verhandelt werden.

Insbesondere braucht es eine Wende in der Bildungspolitik. Das hohe Potential an Protestwählern weist darauf hin, wieviel Bedarf an politischer Bildung in Sachsen-Anhalt besteht. Ohne eine spürbar verbesserte personelle Ausstattung der Schulen wird dies nicht zu erreichen sein. Weiterhin muss eine auskömmliche Finanzausstattung der Kommunen sichergestellt werden.

Prof. Erich Buhmann, für das Bernburger Montagsforum

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Hintergründe:

Übereinstimmung der Zielsetzungen zur Landtagswahl 2016 nach Wahlautomat (Widergabe ohne Prüfung, aber wohl realistisch)
Übereinstimmung der Zielsetzungen zur Landtagswahl 2016 nach Wahlautomat

(Widergabe ohne Prüfung, aber wohl realistisch)

Wesentliche Knackpunkte, wie diese zum Beispiel auch in der Mitteldeutschen Zeitung vom 15. März 2016 auf Seite 2 zusammengestellt wurden, sind die grundsätzlichen Unterschiede zu Fragen in den Bereichen Integration, Familienpolitik, Braunkohle, Elbe- und Saaleausbau, Bildung und Innere Sicherheit.

Wir wollen mit Bernburger Politikern und Wählern vor Ort mögliche Kompromisslinien diskutieren. Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen. Die parteiübergreifende öffentliche Diskussion soll den jeweiligen Parteigremien dann vorgetragen werden.

Diskussion der Auswirkungen der Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt
Das Ergebnis der Landtagswahl am 13. März 2916 in Sachsen-Anhalt:
Wahlberechtigt: 1,9 Mill., Abgegebene Stimmen: 1,15 Mill. (Wahlbeteiligung 61.1 %)

CDU:                29,8%   (-2,8%)
AfD:                 24,2%   (+24,2%)
Linke:               16,3%   (-7,4%)
SPD:                10,6%   (-10,9%)
Grüne:             5,2%  (-1,9%)
FDP:                4,9%  (+1,1%)
Sonstige:          9,0%  (+2,2%)

3/4 der Wähler haben die AfD aus Protest gewählt, nur die Minderheit von einem Viertel hat die AfD aus Überzeugung gewählt (laut infratest dimap am 14.3.2016)

Link zu Analyse der Wahlen in ARD Tageschau.de (Stand: 13.03.2016 )

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Viele Wahlforscher gehen davon aus, dass aufgrund des hohen Protestanteiles der Wähler die neue rechte Partei rasch wieder in sich zusammenbricht, da das Thema der Angst aus dem zweiten Halbjahr 2015 vor so vielen Flüchtlingen in so kurzer Zeit kein Dauerthema sein würde. Weiterlesen

Dokumentation: Internationaler Stammtisch: Workshop zur Anhörung vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Dokumentation: Montag, 7. März 2016, 18:00 – 20:00
HOTEL WIEN_Kulturzentrum

Internationaler Stammtisch mit Flüchtlingen:
Workshop: Anhörung vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge:

Vorbereitung auf das Gespräch. Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt für Betreuer von Flüchtlingen und Flüchtlingen, die noch kein Anhörungsgespräch hatten.

Der Referent Dr. Carsten Hörich hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Bereich des Migrationsrecht promoviert und ist als freier Dozent für Migrationsrecht tätig.  Kontakt: carsten.hoerich(at)jura.uni-halle.de

Ankündigung Workshop zur Anhörung des Flüchtlingsrates am 7.3.2016
Ankündigung Workshop zur Anhörung des Flüchtlingsrates am 7.3.2016

 

Schrittweise Erläuterungen des Anhörungsverfahrens am 7.3.2016
Schrittweise Erläuterungen des Anhörungsverfahrens am 7.3.2016

Der Abend begann  mit einer lukullischen Überraschung.  Syrische Familien hatten zahlreiche syrische Leckerbissen vorbereitet. Die Gerichte mit Couscous, Reis und vielen frischen Salaten waren sehr schmackhaft und in so großer Menge, dass alle der über zweihundert Gäste etwas zum Kosten bekamen. Ein ganz ganz großes Kompliment für die Leistung!

Couscous, feine Reisgerichte und viele frische Salate
Couscous, feine Reisgerichte und viele frische Salate

In der Sequenz des Ablaufs des Anhörungsverfahrens wurden vor über die große Anzahl an Flüchtlingen und Bernburgern  in Deutsch, Arabisch, Französisch und Englisch eingehende folgende Fragestellungen  erläutert:
– Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten?
– Wie läuft die Anhörung im Asylverfahren ab?
– Was muss ich beachten und welche Rechte habe ich?

Referent Jurist Dr. Carsten Hörich, Dolmetscher und Mitarbeiter des Flüchtlingsrates
Gastgeber, Referent Jurist Dr. Carsten Hörich, Dolmetscher und Mitarbeiter des Flüchtlingsrates

Die Flüchtlinge wurden aufgefordert sich darauf vorzubereiten die gesamte Geschichte der persönlichen Verfolgung im Detail vorzutragen und nach Möglichkeit Beweise mit zu bringen. Schon geringfügige Ungenauigkeiten können zur Aberkennung führen. Ferner wurde die Rolle des Übersetzers und der Wortprotokolls deutlich gemacht.

Als Empfehlung zur Einführung wurde das mehrsprachige Informationsblatt des Informationsverbund Asyl und Migration verteilt, das aber auch zum herunterladen zur Verfügung steht: „Anhörung“

Mehrgeneration .. alle warten auf den Anhörungstermin
Mehrgeneration, zahlreiche Herkunftsländer .. fast alle warten auf den Anhörungstermin

Zum Schluss wurde von zahlreichen Flüchtlingen die Ohnmacht und Verunsicherung über die Ungewissheit bezüglich des Termins des Anhörung geäußert. Viele warten nun schon länger als 6 Monate, während einige wenige schon nach 3 Monaten zur Anhörung eingeladen wurden.

Der Referent betonte, dass keiner der Flüchtlinge diese sehr unterschiedliche Länge der Wartezeit persönlich nehmen darf. Es ist derzeit reiner Zufall wer wann den Termin bekommt. Es gibt keine Möglichkeit diesen Termin schneller ein zu klagen.

Jeder einzelne Flüchtling muss mit dieser Unsicherheit umgehen und gleichzeitig alles darauf zu setzen während dieser Wartezeit Deutsch zu lernen und sich bei der Arbeitsagentur ab einer Mindestsprachkenntnis zunächst um Praktika zur Einarbeitung zu bemühen. Da die Deutschkenntnisse bei vielen soweit sind dass diese mit Deutschen geübt werden könnten sind Möglichkeiten des Austausches mit Bernburgern auf Deutsch gesucht.

Nach der Erläuterungen folgten zahlreiche Fragen und Diskussionsbeiträge
Nach der Erläuterungen folgten zahlreiche Fragen und Diskussionsbeiträge

Wie gut die Deutschkenntnisse zum Teil schon sind zeigt die Erklärung der Syrer zum Internationalen Bernburger Stammtisch am 7.3.2016:

Erklärung von Ali Sulaiman im Namen aller syrischen Flüchtlinge, die jetzt in Bernburg leben
anlässlich des Internationalen Stammtisches am 7. März 2016 in Bernburg vorgetragen

„Guten Abend meine Damen und Herren, hallo zusammen, ich möchte hier über ein Thema sprechen.
Es ist etwas, was uns alle betrifft, ob wir Syrer sind oder Deutsche oder woher auch immer sonst wir kommen.
Ich weiß und Ihr wisst es auch, dass viele Deutsche die Situation in Syrien jetzt besser verstehen, einschließlich, warum so viele Flüchtlinge kommen.
Aber ich möchte mit meinen Worten nun einiges ansprechen.

Ich möchte sagen; wir sind geflohen, weggerannt vor Tod, Terror, Unterdrückung der Freiheit und vor permanenter Unsicherheit.
Wir sind nicht aus unseren eigenen persönlichen Gründen oder aus wirtschaftlichen Gründen hier.
Der Krieg hat uns auf diesen Weg gezwungen, dazu, ein neues Leben anzufangen.

Wir wissen, dass viele von Ihnen hier in Deutschland und Ihre Familien, Ihre Vorfahren den Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Sie wissen, wie das ist. Der Krieg ist immer hässlich.
Ich bitte Sie also, sich kurz vorzustellen, wie schmerzhaft es für jeden Menschen ist, wenn vor seinen Augen sein Land zerstört wird.
Er steht hilflos davor und er kann nichts, rein gar nichts tun, seine Heimat zu retten.

Wir waren vorher sehr glücklich in unserem Leben in Syrien. Niemand dachte vor dem Krieg daran oder hätte es sich vorstellen können, das Land zu verlassen. Das verursacht uns viel Schmerz.
Aber alles, was mit uns geschieht, ist auch unser Schicksal.
Mir ist es wichtig, dass Sie wissen:
Wir möchten uns in Ihre Gemeinschaft und Ihre Gemeinde integrieren.
Wir fühlen uns dem deutschen Recht verpflichtet und wir wollen auch mit Ihnen in Frieden leben, ein gemeinsames Leben. Das wir zusammen stehen.
Denn zusammen sind wir stärker und wir müssen uns auch gegenseitig unterstützen, beharrlich zu sein.
Wir können dies nicht alles allein schaffen. Nur mit Ihrer Hilfe werden wir das Unmögliche erreichen.
Denn wir wollen von hier sein und ein Teil der deutschen Gesellschaft werden. Wir haben viel verloren, aber wir haben immer noch unsere Träume behalten.
Wir möchten hier in Deutschland unsere Träume verwirklichen, um sie hier positiv in Ihre Gemeinschaft einzubringen.
Ihr Land ist sehr schön und wir wissen, dass auch Sie, die Menschen hier in Deutschland, den Frieden lieben.

Ich wünsche, dass Sie und Ihr mich auf gute Weise versteht.
Wenn Sie eine Frage haben, oder ein Anregung, etwas, das Sie sagen möchten: Herzlich Willkommen.
Und schließlich danke ich Ihnen und Euch für Ihre und Eure Zeit. Ich danke auch für die Aufmerksamkeit.
Und ich wünsche Ihnen alles Gute im Leben.“

Ali Sulaiman, im Namen aller Syrer in der Gemeinschaftsunterkunft in der Aderstedter Straße und anderer Syrer in Bernburg

Ali Sulaiman ist  Sprecher der Syrer in der Gemeinschaftsunterkunft in der Aderstedter Straße, Bernburg

Lehrer und auch Betreuer...
Lehrer und auch Betreuer… ein spannender Weg

Danksagungen für die Unterstützung des Workshops am 7.3.2016
Danke an den Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. für die Organisation und Finanzierung des Referenten und der Dolmetscher sowie der Bereitstellung der Informationsmaterialien,
Dank an die syrische Organisationsgruppe für die Verköstigung,
Danke an das Kulturzentrum Hotel Wien für die zur Verfügung Stellung der Räume,
Dank an den Kultur Markt Bernburg e.V. für die Übernahme der Kosten für die Getränke,
Dank an Jeanne Colgan, Grete Eschrich, Anton Spitz und Noah Buhmann für die tatkräftige Vor- und Nachbereitung,
Dank an Joachim Hennecke für die ausführliche Bilddokumentation, sowie
Dank an die Dozenten der Kreisvolkshochschule Salzlandkreis und der Hochschule Anhalt für die Unterstützung.

Links zu Materalien und weiterführende Links:
DOKUMENTATION:
Bernburger Erklärung der Syrer vom 7.3.2016 zum Ausdruck:
Montagsforum-INTERENATIONAL-ERKLÄRUNG-BERNBURGER-SYRER-7-März-2016
Die zahlreichen Bilder von Joachim Hennecke können sie einsehen in der Galerie:        Bernburger Internationalen Stammtisch am 7.3.2016
Dokumentation des Workshops am 7.3.2016: Dokumentation_Montagsforum-INTERENATIONAL-ERKLÄRUNG-BERNBURGER-SYRER-7-März-2016

MATERALIEN:
Mehrsprachige Ausgaben des Informationen des Informationsverbund Asyl und Migration  „Anhörung“
Link zu aktuellen Vorträge zum Migrationsrecht und Migrationspraxis im Rahmen der „Open Lectures“ der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg (Stand 7.12.2015…)
Flyer der Ankündigung des Bernburger Internationalen Stammtisches vom 7.3.2016 zum herunterladen: 2016-March-7_Bernburg-Anhörung

Fluchtursachen bekämpfen

Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge helfen


29.1.2016: Momentaufnahme zum Ende des ersten Monats im Jahr 2016 der Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke:

„…während die Repräsentanten der Großen Koalition in Magdeburg gemeinsam bei einer Kochshow hinterm Herd stehen, werden bei einer Kundgebung der AfD in Magdeburg Journalisten gewalttätig angegriffen.

Am heutigen Freitag will die rechte AfD in Dessau ihre völkischen Parolen verbreiten. Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE ruft zur Protestkundgebung auf.  Lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen Hassparolen der AfD setzen und kommt heute ab 19.00 gerne zur Protestkundgebung.

In Berlin ist die Große Koalition nicht in der Lage die drängenden Fragen der Asyl-, Integrations- und Flüchtlingspolitik zu lösen. Stattdessen bestimmt der Populismus eines Horst Seehofers und seiner CSU immer stärker den öffentlichen Diskurs.

Über 60 Millionen Menschen sind weltweit durch Krieg, Verfolgung, Klimakrise und existenzielle Not gezwungen, ihre bisherige Heimat zu verlassen. Nur etwa jeder Zehnte Flüchtling erreicht Europa. Die allermeisten von ihnen fliehen innerhalb ihres eigenen Landes oder halten sich in den meist sehr armen Nachbarstaaten bzw. in den jeweiligen Konfliktregionen auf. Gleichzeitig konnten nur wenige Menschen in ihre Herkunftsländer zurückkehren, so wenige wie seit über 30 Jahren nicht mehr. Was sind die großen Fluchtursachen und wie können sie bekämpft werden? Vor welchen Aufgaben steht die deutsche Außenpolitik derzeit? Wie kann eine bessere Krisenprävention aussehen? Welche Rolle spielen dabei zivilgesellschaftliche Akteure? Diese und weitere Fragen werde ich im Gespräch mit Frithjof Schmidt thematisieren und mit dem Publikum diskutieren.–„

Terminhinweis hierzu:
Mi, 17. Februar 2016, 18:30-20:30 Uhr
MehrGenerationenHaus „Harold and Maude“
Sternstraße 14
06886 Lutherstadt Wittenberg

Steffi Lemke im Gespräch mit Frithjof Schmidt:
„Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge helfen“.  Aus Sicht von Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, befindet sich die postkoloniale Ordnung in großen Teilen des Nahen Ostens, des nördlichen Afrikas und der Sahelzone in Auflösung. Doch nachhaltige politische Antworten darauf sind noch nicht gefunden und schnelle Lösungen dafür wird es auch nicht geben. Es ist entscheidend sich nun auf die Suche nach solchen Lösungen zu machen und Abschottungs- und Angstdebatten nicht weiter anzuheizen.
Was sind die großen Fluchtursachen und wie können sie bekämpft werden? Vor welchen Aufgaben steht die deutsche Außenpolitik derzeit? Wie kann eine bessere Krisenprävention aussehen? Welche Rolle spielen dabei zivilgesellschaftliche Akteure?
Diese und weitere Fragen wird Steffi Lemke im Gespräch Frithjof Schmidt thematisieren und mit dem Publikum diskutieren.
Quelle und weitere Informationen zur Veranstaltung: Steffi Lemke, MdB


 

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Aktionen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Der Kontakt bzw. der Link zu
Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz -gegen Rechtsextremismus und Gewalt
Auf der Seite  http://www.buendnis-toleranz.de/themen/extremismus/163461/bernburger-buendnis-fuer-demokratie-und-toleranz-gegen-rechtsextremismus-und-gewalt sind die lokalen Kontakte aufgeführt und die Zielsetzungen des Bündnis formuliert. Das Bündnis tritt mit Pressemitteilungen und Aktionen in die Öffentlichkeit. Neben dem oben genannten WebAuftritt unterhält das Bündnis nach Kenntnis der Redaktion des Bernburger Montagsforums keine eigene Internetpräsentation mit der Dokumentation der lokalen Arbeit. Sobald dies der Fall sein wird, werden wir von hier aus auf diese verlinken und nicht selbst Dokumente des Bernburger Bündnisses einstellen.
Die zahlreichen Herausforderungen im Zusammenleben mit Migranten und Flüchtlingen ist nicht Kern der Ziele des Bündnisses, fordert das Bernburger Bündnis aber immer wieder.


11.01.2016: Mitgliederversammlung Aula des Campus Technicus

Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Rechtsextremismus und Gewalt
Presseerklärung/ Leserbrief

Das Bündnis beschäftigte sich auf seiner letzten Mitgliederversammlung am 11.01.2016 mit der Situation der Flüchtlinge und Zuwanderer in Bernburg und im Salzlandkreis.
Es wurden die Berichte des Landrates und des Oberbürgermeisters entgegengenommen.
Beide schätzen übereinstimmend ein, dass die Unterbringung trotz stark angestiegener Zahlen und damit verbundener vieler Unwägbarkeiten erfolgreich war. In diesem Zusammenhang wird auf diesem Wege allen Beteiligten, hauptamtlichen und freiwilligen Helfern gedankt. Hier ist besonders das Betreuungskonzept des Landkreises und die Arbeit der Soziallotsen aber auch die ganz private Hilfe vieler Bürger zu nennen.
Die Entwicklung der Zuwandererzahlen ist im Moment nicht abzusehen, aber die Situation ist mit entsprechenden Anstrengungen beherrschbar.

Ein wichtiger Schwerpunkt wird neben der Unterbringung in der Zukunft die Integration sein. Es wurden viele Beispiele aus den Kommunen, den Kirchengemeinden, den Vereinen, den Kindertagesstätten und den Schulen mit Sprachklassen und Integration im Klassenverband diskutiert. Der Schwerpunkt muss weiterhin bei Kindern und Jugendlichen liegen. Alle Institutionen, besonders die Vereine, werden gebeten zu prüfen, ob noch Möglichkeiten zu Angeboten bestehen. Die Einbeziehung besonders der jungen Menschen wird entscheidend für das Gelingen der Integration sein.

Diskutiert wurden auch negative Pressemeldungen zur Kriminalitätsentwicklung. Dazu gibt es eine einhellige Meinung: Straftäter, gleich welcher Art, müssen gefasst und zeitnah bestraft werden. Sie dürfen nicht als Begründung für Rassismus und Flüchtlingshass herhalten. Aus der rechten Ecke darf nicht das deutsche Wohnzimmer werden. Was gestern eine rechtsradikale Meinung war, bleibt es auch heute.

Die Zivilgesellschaft hat nach Silvester keinen Grund, kleinlaut zu werden. Die Hilfsbereitschaft ist und bleibt großartig, ohne sie wird die Integration nicht gelingen.
Eine offene Diskussion über alle Fragen ist nötig. Ängste vor dem Fremden sind verständlich, aber meistens unbegründet. Man muss sie offen ansprechen und ausräumen.

In einem solchen schwierigen Prozess wie der Integration wird es auch Rückschläge geben. Die Zivilgesellschaft, die Bürger, sollten sich nicht verunsichern lassen und stolz auf das Geleistete sein, war die einhellige Meinung der Mitgliederversammlung.
Abschließend wurde über die weitere Arbeit des Bündnisses beraten. Ein besonderer Schwerpunkt wird die Öffentlichkeitarbeit sein.

Friedel Meinecke, Dr. Manfred Sievers, Sprecherrat des Bündnisses


Januar – April 2015:

Fragen des Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz  an Führungskräfte in der Region

Serie des Bündnisses für Demokratie und Toleranz im Frühjahr des Jahres 2015

Die Zunahme von Flüchtlingen bewegt viele Menschen. In einer Serie wurden die wichtigsten Fragen dazu von Gesprächspartnern aus der Region in Kurzfassung beantwortet.
Die Beiträge wurden wöchentlich von der Bernburger Redaktion von Super Sonntag veröffentlicht. Wir danken der Lokalredaktion für die Zustimmung die Fragen und Antworten hier im Zusammenhang wiedergeben zu dürfen.

Frage 1: Sind die Menschen, die kommen Wirtschaftsflüchtlinge?

Antwort: Karl-Heinz Schmidt, Kreisoberpfarrer

Frage 2: Geht durch Zuwanderung die deutsche Kultur zu Grunde?             

Antwort: Dr. Roland Wiermann, Museumsdirektor

Frage 3: Haben wir in Deutschland nicht genügend eigene Probleme?

Antwort: Henry Schütze, Oberbürgermeister der Stadt Bernburg (Saale)

Frage 4: Gerät bei so vielen Zuwanderern unser Sozialstaat ins Wanken?

Antwort: Helmut Ibsch, Vorstand Salzlandsparkasse

Frage 5: Welche Chancen bringen ausländische Bürger für unsere Region?

Antwort: Prof. Dr. Dr.hc. Dieter Orzessek, Präsident der Hochschule Anhalt

Frage 6: Können wir es uns leisten, so viele Flüchtlinge aufzunehmen?

Antwort: Thomas Wolperding, Stellv. Werksleiter ESCO

Frage 7: Haben wir genug Platz um die neuangekommen Flüchtlinge unterbringen zu können?

Antwort: Frau Reingard Stephan, Fachbereichsleiterin Salzlandkreis

Frage 8: Sind ausländische Schüler schwieriger als andere Kinder?

Antwort: Frau Anngret Zahradnik, Schuldirektorin

Frage 9: Haben Musikeinrichtungen Möglichkeiten bei der Integration von Migranten?

Antwort: Antje Folkers, Direktorin der Musikschule Bernburg

Frage 10: Gefährdet die Zuwanderung ausländischer Menschen die Sicherheit des Salzlandkreises?

Antwort: Steffen Kuse, amtierender Leiter des Polizeirevieres Salzlandkreis

Frage 11: Steht der Salzlandkreis angesichts der Zunahme von Flüchtlingen vor einer Überfremdung?

Antwort: Markus Bauer, Landrat Salzlandkreis

 

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FB Bernburg zeigt Farbe

Facebook Gruppe Bernburg zeigt Farbe

Link zu der Facebook Gruppe Bernburg zeigt Farbe

Matthias Hennig zur Zielstellung dieser Gruppe: „Ich sehe diese Gruppe als Gegenforum zu den etlichen Kommentaren und Bildern die gestern in Zusammenhang mit der „Geldausgabe“ und der dabei entstandenen Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern in Bernburg stattgefunden hat….“

Diese Facebookgruppe hat Anfang 2016 nun über 300 Teilnehmer und diskutiert aktuelle Themen zu Fragen der Integration von Flüchtlingen in der Region

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Dokumentation: Internationaler Neujahresempfang mit Landrat Markus Bauer

Buntes-bbg

DOKUMENTATION: Montag, 25. Januar 2016:Ort: HOTEL WIEN Kulturzentrum

Friedliches Miteinander von Afrikanern, Syrern und Alt-Bernburgern

Bericht zum Neujahresempfang des Internationalen Stammtisches mit Landrat Markus Bauer am 25. Januar 2016

Zu der kleinen Feier zum einjährigen Bestehen des Internationalen monatlichen Bernburger Stammtisches kamen mehr als einhundert Gäste aus über zehn Nationen zu italienischer Pasta und afrikanischer Musik.

neujahr-2016-promo

Landrat Markus Bauer diskutiert mit Kriegsflüchtlingen
Landrat Markus Bauer diskutiert mit Kriegsflüchtlingen

Landrat Markus Bauer begrüßte diese große Gruppe Flüchtlinge und die zahlreichen Bernburger Gäste recht herzlich zum Neuen Jahr. Die zum Teil arabisch sprechenden Neu­bernburger waren sehr angetan, dass der Mitarbeiter des Salzlandkreises, Seluan Al-Chakmakchi, das Grußwort gleich ins Arabische übersetzten konnte. Landrat Markus Bauer bat die Flüchtlinge um Geduld für die Länge der Verwaltungsprozesse und Verfahren, die nicht immer in der Hand der Mitarbeiter des Land­kreises liegen. „Vieles konnte im letzten Jahr Dank des Betreuungskonzeptes verbessert und beschleunigt werden“, erläuterte der Verwaltungschef. Er freue sich, dass der Landkreis alle Flüchtlinge vor dem Winter aus der Notunterkunft in angemessenen Wohnraum umsiedeln konnte und dass die Grundlagenkurse zum Erlernen der deutschen Sprache angeboten werden können. Dieser Erfolg sei der Leistung von vielen Mitarbeitern bei den freien Trägern, den Rettungsdiensten und den Verwaltungen zu verdanken. Die Arbeitsvermittlung werde derzeit in Kooperation mit dem Jobcenter organisiert. Eine große Hilfe für die Anfangsbetreuung sei der Einsatz der in vielen Orten bereits etablierten Soziallotsen. Landrat Bauer forderte die Flüchtlinge auf, sich auf die deutschen Eigenarten, wie die pünktliche Einhaltung von Terminen in der Verwaltung, einzustellen. In Deutschland seien die Gepflogenheiten anders als in den Heimatländern. Im Rahmen der Betreuung sollen diese Punkte vermittelt werden, um Missverstehen vorzubeugen.

Professor Buhmann hielt als Moderator des Bernburger Montagsforums fest, dass Bernburg durch die Ansiedlung weiterer Internationaler Firmen, durch die höheren Anzahlen an inter­nationalen Studenten und durch neu angekommene Kriegsflüchtlinge im vergangenen Jahr noch internationaler geworden ist. Das Erscheinungsbild in den Straßen ist nicht nur vielfäl­tiger, sondern vor allem auch jünger geworden. Die Integration der Internationalen Studenten und der Flüchtlinge geschieht nicht von selbst und benötigt auch etwas Zeit. Für beide Seiten gilt wohl, dass schon das tägliche Hallo auf der Straße wichtig für das Gefühl des Miteinanders ist. Am besten funktioniert die Integration der Kinder in der Schule. Auch ein Arbeitsumfeld oder Vereine und Kirchengemeinden sind fruchtbare Umfelder für Integration. Flüchtlinge haben ein extrem hohes Maß an Eigeninitiative unter Beweis gestellt. Zur Integration ist aber Hilfe zur Selbsthilfe, wie beispielsweise eine höhere Anzahl von Sozialbetreuungskräften, notwendig.

Seit einem Jahr lädt das Bernburger Montagsforum am ersten Montag im Monat regelmäßig Flüchtlinge zum Dialog über deren Fragen zum täglichen Leben in Bernburg ein. Der monatliche Internationale Stammtisch Bernburg bietet einen kleinen Beitrag für einen Austausch zwischen Neu- und Altbernburgern an, in der Regel jeden ersten Montag (je nach Monatslage auch einmal am letzten Montag) im Monat treffen wir uns von 18:00 bis 21:00 im Kulturzentrum Hotel Wien, Ecke Krumbholz/Breite Straße. Räumlich ist dieser internationale Stammtisch dieses Jahr nun vom Restaurant Maximvs in das Hotel Wien umgezogen, um gerade im Winter mehr Raum für Begegnung zu haben.

Junge Flüchtlingsfamile die Ihre Studium abbrechen mussten und nun an der Hochschule Anhalt einen Intensivsprachkurs besuchen
Junge Flüchtlingsfamile die Ihre Studium abbrechen mussten und nun an der Hochschule Anhalt einen Intensivsprachkurs besuchen
Großer Andrang beim Internationalen Neujahresempfang 2016 in Bernburg
Großer Andrang beim Internationalen Neujahresempfang 2016 in Bernburg, Kulturzentrum Hotel Wien

Weil Essen und Musik verbindet, gab es frische italienische Pasta aus der Manufaktur aus der Talstadt und afrikanische Musik. Die Pasta wurde von dem Initiator der neuen Pastamanufaktur Dr. Giorgio Gabriele Locci persönlich präsentiert…mit unterschiedlichen frischen Kräuterfüllungen und herrlichen Soßen!

Elfi Kritzler und Dr. Giorgio Gabriele von La Pastamanufaktur haben persönlich zahlreiche sehr schmackhafte Pastasorten vor Ort aufgewärmt und serviert
Effi Kritzler und Dr. Giorgio Gabriele von La Pastamanufaktur haben persönlich zahlreiche sehr schmackhafte Pastasorten vor Ort aufgewärmt und serviert
Landrat Markus Bauer und Seluan Al-Chakmakch führen zahlreiche Gespräche mit Flüchtlingen
Landrat Markus Bauer und Seluan Al-Chakmakch führen zahlreiche Gespräche mit Flüchtlingen
Alhassan Nadagombo, ehem. Mitglied der Fußballnationalmannschaft von Togo und von Askania leitet die Musikgruppe WORLD MELANGE
Alhassan Nadagombo (Bildmitte), ehem. Mitglied der Fußballnationalmannschaft von Togo und später Spieler von Askania leitet die Musikgruppe WORLD MELANGE

Für die Life Musik sorgte wieder Alhassan Nadagombo, ehemals Nationalfußballspieler in Togo und später aktiv bei Askania, als Musikalischer Leiter von WORLD MELANGE.

Ob aus Afrika oder aus Syrien, fast jeder packt beim Internationalen Stammtisch mit an, trägt Tische und Stühle, teilt Essen und Getränke aus, spült ab und nimmt den Schrubber, um anschließend den Toilettenbereich zu wischen. Dieses Engagement macht die Teilnehmer des Internationalen Stammtisches zuversichtlich, dass die Integration in Bernburg gelingen kann.

Die Organisatoren des Stammtisches bereiten jeweils einen Themenblock mit einem Fach­referenten, internationale Leckerbissen und internationale Musik vor. Es gibt grundsätzlich keinen Alkohol, überwiegend Vegetarisches aber immer jede Menge interessante Gespräche mit in der Regel Vertretern von über zehn Nationen.

Zu den Treffen kommen die Neuangekommenen, die Interesse an der Integration in Bernburg haben. Sie suchen Kontaktpersonen, die ihnen helfen, ihr Deutsch zu verbessern, einen Praktikumsplatz oder einen Verein zu finden. Wer immer Lust und Zeit für einen solchen Austausch hat oder wer sogar bereit ist, dem Neubernburger als Pate für die täg­lichen Fragen in der neuen Umgebung zur Verfügung zu stehen, ist herzlich eingeladen zu den Internationalen Stammtischen zu kommen.

Das Schwerpunktthema des folgenden Termins am Montag, den 07. März 2016 ist ein Workshop des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt zum Thema Anhörung. Alle weiteren Termine sind jeweils unter der Webseite http://montagsforum.blogsport.eu/ gepostet.
Die Galerie der Bilder von Joachim Hennecke kann hier eingesehen werden:
https://www.dropbox.com/sh/4y4k72s42v5pxp0/AACgNFeRdDwubco6Gw2RHIQ_a?dl=0
Herr Hennecke stellt die Bilder zum Herunterladen zur Verfügung

Link zu dem Bericht des Regionalfernsehens zum Internationalen Empfang in Bernburg am 25. Januar 2015

Flüchtlingsthema-in-Medien


DIE BERICHTERSTATTUNG ÜBER FLÜCHTLINGE IN DEN MEDIEN


Viele Medien bieten umfangreiche Meta Suchangebote über deren Berichterstattungen für die weltweite und die regionale Berichterstattung der Kriegsflüchtlinge an:

Link von t-online zu deutschlandweiten News und Infos zur Flüchtlingskrise / Flüchtlinge und Asyl in Deutschland
Link auf die Themensammlung Flüchtlinge bei der Süddeutschen Zeitung
Link auf die Themensammlung Flüchtlinge SPIEGEL ONLINE
Link auf die Schwerpunkt Flüchtlinge bei TAZ.de
Link zu den Online-Beiträgen der MZ zum Themenschwerpunkt: Flüchtlinge in Mitteldeutschland
Link zu MDR Reportagen Flüchtlinge in Mitteldeutschland


Auswahl von Online-Beiträgen zu Flüchtlingen mit Schwerpunkt der regionalen Berichterstattung der Lokalredaktion der Mitteldeutschen Zeitung mit Online-Berichterstattung zur Integration von Flüchtlingen in der Region Bernburg:

31.12.2016: MZ-Online mz-web.de Flüchtlinge im Salzlandkreis: Nur 20 von 1.200 fanden einen Job
Anmerkung: Diese Statistik erscheint nicht ganz vollständig, in jeden Fall ist diese Meldung eine Herausforderung denn die Bereitschaft vieler Flüchtlinge ist sehr hoch, die Deutschkenntnisse bei vielen schon gut und eine Reihe der Flüchtlinge sind schon in anderen Bereichen integriert, wie als eingeschriebene Studenten…
31.12.2016: TAZ online: taz.de Interview mit Armin Nassehi: Soziologe über Silvester vor einem Jahr
„Die Diskussion ist vergiftet“, … Armin Nassehi erklärt, warum diese Nacht mehr beeindruckt hat als Terroranschläge.
29.12.2016: MZ-Online mz-web.de Salzlandkreis 2016 Fälle von sexueller Belästigung – Anmerkung: Der Beitrag listet unter dieser Überschrift selektiv die Belästigungen von Flüchtlingen in der Region im Jahr 2016 auf. In der Online Version fehlt leider der Hinweis in der ausführlicheren Papierausgabe des Beitrages: Trotz der hohen Sensibilität des Themas ist die Anzahl der sexuellen Übergriffe durch ausländische Strattäter deutlich geringer als der der durch deutsche Stratäter über die aber in der Regel nicht berichtet wird.
27.09.2016: MZ-Online mz-web.de Karlsplatz in Bernburg Einblick in fremde Kulturen
14.01.2016:  Stahlknecht wirbt für Zuwanderung (MZ-Bernburg)
14.01.2016:  Stahlknecht sieht Zuwanderung als Chance (Beitrag RBW-Bernburg)
13.01.2016:  26-Jähriger aus dem Jehmen rettet Leben (MZ-Bernburg)
13.01.2016:  Smartphone App: Ankommen (MZ)
11.01.2016:  Mitgliederversammlung Bündnis für Demokratie und Tolleranz (Beitrag RBW Bernburg)
10.01.2016:  Ein weiterer Erklärungsversuch: Das Phanomen „taharrush gamea“ (Die Welt)
10.01.2016:  Schuldige, Unschuldige. Die Gewalttäter von Köln gehören bestraft.
Von HERIBERT PRANTL: „Es ist, als hätten sich die Schleusen des Internetsgeöffnet. Seitdem die Silvester-Ausschreitungen publik geworden sind, triumphiert im Netz ein Rassismus, wie es ihn in dieser Lautstärke in der Bundesrepublik noch nicht gegeben hat.  Der bisher noch halbverdeckte Rassismus wird offen, …“
09.01.2016: Experten sehen Parallelgesellschaften“ (MZ)
09.01.2016: Ursache für die späten Meldungen von Belästigungen in Köln: „So erklärt die Polizei 200 neue Strafanzeigen“ (Die Welt)
08.01.2016:  Syrische Familie in Plötzkau: Keine Berührungsängste (MZ-Bernburg)
05.01.2016: „Die Diskussionen über Köln sind vergiftet“ (NDR)

26.12.2015: „Eher gefährdet als gefährlich… Wir müssen anfangen über Menschen zu sprechen (MZ)  
26.12.2015:  Verschnaufpause für die Helfer (MZ-Bernburg)
20.12.2015:  Arbeitsagentur Bernburg. Flüchtlinge für Arbeitsmarkt (MZ-Bernburg)
18.12.2015: Einwanderer erhalten Einbürgerungsurkunden (MZ-Bernburg)
30.11.2015: Falsche Syrer, echte Syrer (SZ)
26.11.2015: Kapazität im Parkhotel ist vorerst beschränkt (MZ-Bernburg)
16.11.2015: Ameos-Klinikgelände Bernburg Erste Flüchtlingsfamilie eingezogen (MZ-BBG)
18.09-2015: Flüchtlinge im Raum Bernburg: Wohin mit den Spenden? (MZ-Bernburg)
02.10.2015:  Salzlandsparkasse Bankkonten für Flüchtlinge mit Bleiberecht (MZ-Bernburg)
15.09.2015: (nicht Online) Aufruf für Spenden für Verzehrgutschein für Flüchtlinge und Ankündigung eines Willkommenszeltes am 16.Oktober 2015 im Rahmen des KULTUR MARKT BERNBURG
14.09.2015: Bis zu 100 Flüchtlinge kommen in Sporthalle unter (MZ-Bernburg)

Hilfestellungen für Flüchtlinge + Netzwerke

____________________________________________________________

HILFE FÜR FLÜCHTLINGE + NETZWERKE
____________________________________________________________

INFORMATION und KONTAKTE zum DIALOG MIT FLÜCHTLINGEN

STADT BERNBURG (SAALE)________________________

Stadtverwaltung der Stadt Bernburg:
Ansprechpartnerin für Soziallotsen und Fragen zu Flüchtlingen im der Zuständigkeit der Stadtverwaltung Bernburg: Frau Regina Stein, Gleichstellungsbeauftragte, Tel.: 03471 659-685
Sozialamt der Stadt Bernburg: Kleiderkammer

Stiftung Ev. Jugendhilfe
http://www.salzlandkreis.de/Salzlandkreis/Aktuelles/Asylbewerberhilfe/Bernburg.htm

Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Rechtsextremismus und Gewalt
http://www.buendnis-toleranz.de/themen/extremismus/163461/bernburger-buendnis-fuer-demokratie-und-toleranz-gegen-rechtsextremismus-und-gewalt

Härtefallkommission (Geschäftsordnung und Mitglieder).

Kultur Markt Bernburg e.V. mit Bernburger Montagsforum
Monatlicher Internationaler Stammtisch mit Flüchtlingen

Facebook Seite BERNBURG ZEIGT FARBE

SALZLANDKREIS________________________________

„Asylbewerberhilfe“: http://www.salzlandkreis.de/Salzlandkreis/Aktuelles/Asylbewerberhilfe/Main.htm
„Aktuelle Zahlen und Hinweise des Fachdienst Ausländer- und Asylrecht„:
http://www.salzlandkreis.de/Salzlandkreis/Verwaltung/Fachdienste/30_Auslaender_Asylrecht/main.htm

LAND SACHSEN-ANHALT__________________________

Erstinformationen für Flüchlinge – Broschüre als PDF in acht Sprachen;
auf den Seiten von www.integriert-in-sachsen-anhalt.de

Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.
INTEGRATIONS PLATTFORM der Landesregierung
mit
Dokumentation zum Dialogforum „Willkommen in der Region?! – Perspektiven einer Willkommenskultur im Salzlandkreis“ vom 25.09.2015

Weitere NETZWERKE FÜR DEMOKRATIE in Sachsen-Anhalt
unverbindliche Zusammenstellung, ohne Wertung:

Flüchtlingsrat Landes Sachsen-Anhalt e.V.

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt

Netzwerk für Demokratie und Courage e.V.

Netzwerk für Demokratie und Courage Landesnetzstelle Sachsen-Anhalt

Miteinander e.V.

Netzwerk Gelebte Demokratie Dessau-Rosslau
http://www.gelebtedemokratie.de/wordpress/

Antirassistische Netzwerk Sachsen-Anhalt
http://antiranetlsa.blogsport.de

Aktion Rassismus tötet

GÖTHE INSTITUT, Bundesagentur für Arbeit, Bundesmat für Migration und Flüchtlinge________________________
Ankommen App

Migration in der Region

25.01.2017 Mitteldeutsche Zeitung Bernburg – online
Ohne Ehrenamtliche läuft nichts
Der Bericht zum Empfang und der Ehrung der Ehrenamtlichen in der Stadt Bernburg am 24. Januar 2017 durch den Oberbürgermeister der Stadt Bernburg. Im Gruppenbild mit dabei die Nernburger Soziallotsen Beate Hecke, Katharina Davarre, Doris Maedge, Ibrahima Jakite, Andreas Fräßdorf, Günther Rossol, Michael Horstmann, sowie Mitarbeiter der Kleiderkammer, der Tafel und des Nachbarschaftszentrums
– Herzlichen Dank an alle für das große Engagement auch vom Bernburger Monatgsforum!

16.05.2016 Mitteldeutsche Zeitung Bernburg – online
Erster abgelehnter Asylbewerber aus Syrien Warteschleife trotz Job und Wohnung
– Quelle: http://www.mz-web.de/24032572 ©2017
Anmerkung: Die hier beschriebene Situation trifft nun wohl auf die Mehrzahl der Syrischen Flüchtlinge in der Region Bernburg zu… Sie brauchen nun sehr viel Unterstützung, dass Sie den langen Weg der Integration hier durchhalten um dann hoffentlich wirtschaftlich in die Lage zu kommen, den Familiennachzug noch durch zu bekommen, sofern die Lage Ihrer Familien zu hause nicht wieder Perspektiven in Syrien ermöglicht.

18.03.2016 Mitteldeutsche Zeitung – online

Vorbildliche Abläufe in der prominenten Unterkunft in Halle

In einem Online-Bericht der MZ werden die Abläufe in der wohl bekanntesten Flüchtlingsunterkunft in Sachsen-Anhalt beschrieben: Im ehemalige Maritime Hotel in Halle haben seit Oktober 2015 mehr als 4.000 Männer, Frauen und Kinder ihre vorüber gehende Unterkunft gefunden.  Das ehemalige Hotel kann bis zu 600 Flüchtlinge gleichzeitig aufnehmen. (Hinweis Montagsforum: Sobald die Flüchtlinge das Ergebnis Ihrer Anhörung zum Asylantrag haben, werden Sie aufgefordert sich selbstständig eine Unterkunft zu finden). Zum MZ-ONLINE BERICHT:
Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel Maritim „Nach Krieg und Elend suchten die meisten von ihnen nur eines, endlich ein Zuhause. Entsprechend pfleglich ist der Umgang mit ihrer ersten Adresse in Deutschland. Bislang nimmt das Objekt keinen Schaden. Schoof, der sich sogar eine Wiederaufnahme des Hotelbetriebs vorstellen kann, ist optimistisch: Mal gründlich durchlüften, frische Tischdecken und es könnte wieder losgehen! (mz)


 

Pressemitteilung der Hochschule Anhalt:
29. Februar 2016

77 Geflüchtete mit erfolgreichem Abschluss der Vorbereitungskurse an der Hochschule Anhalt

Im Januar und Februar 2016 besuchten 80 Geflüchtete vier 7-wöchige Intensivsprachkurse an allen drei Standorten der Hochschule. Die Teilnehmer stammen vorwiegend aus Syrien, wobei ein Drittel bereits ein Studium an den Universitäten Damaskus und Aleppo absolviert hatte. 77 Teilnehmer haben die erste Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Sie werden ab 1. März einen Sprachkurs höheren Niveaus, A2, beginnen. Der Kurs umfasst insgesamt 600 Unterrichtseinheiten und endet im Juli. Nach diesem Abschluss finden im August Willkommensseminare statt, die neben dem Sprachunterricht vor allem Gesprächs- und Weiterbildungsangebote beinhalten. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind u.a. der Umgang mit Behörden, Arztbesuche, Schulformen und Kitas, Bildungssystem, berufliche Weiterbildung, Landeskunde, politische Bildung und die Vermittlung von IT-Grundkenntnissen.

Wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge ist eine schnelle Eingliederung der jungen Menschen in die deutschen Bildungssysteme. Die Förderung von Talenten gibt den Flüchtlingen eine Chance, sowohl für den deutschen Arbeitsmarkt wie auch für eine spätere berufliche Karriere in ihren Heimatländern, wenn es um einen Wiederaufbau geht.

„Es ist unsere Pflicht als eine der internationalsten Hochschulen Deutschlands Geflüchteten zu helfen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen. Aus diesem Grund bieten wir diese hohe Anzahl von Kursen an. Unser Ziel ist es, so vielen Geflüchteten wie möglich zu einer erfolgreichen Zukunft zu verhelfen“, betont Prof. Dr. Dieter Orzessek, Präsident der Hochschule Anhalt.

Neben der Ausbildung hat die Hochschule Anhalt ein Beratungsnetz für Flüchtlinge an allen drei Standorten aufgebaut. Zusätzlich werden Informationsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit privaten Bildungsträgern sowie den Agenturen für Arbeit und Jobcentern organisiert. Ca. 15 internationale Studierende mit Sprachkenntnissen in Arabisch, Farsi und Kurdisch unterstützen die Flüchtlingsarbeit von Behörden in der Region. Zusätzlich betreuen deutsche ehrenamtliche Studierende, sogenannte Sprachlotsen, interessierte Geflüchtete bei der Integration in den deutschen Alltag.

Onlinebericht hierzu in MZ-Online Ausgabe Dessau-Rosslau

01.03.16, 15:40 Uhr

Sprachkurse an der Hochschule Anhalt Flüchtlinge bestehen erste Prüfung

Hinweis: Der Teil der Bernburger Studentengruppe engagiert sich jeweils beim Internationalen Bernburger Stammtisch


Dokumentation einer Veranstaltung:
19. Februar 2016 (Freitag)  10 bis 12 Uhr in Bernburg
Tagungsort: Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau, Strenzfelder Allee 22, 06406 Bernburg, OT Strenzfeld
INFORMATIONSVERANSTALTUNG: Chancen und Möglichkeiten der Integration von Migrantinnen und Migranten im ländlichen Raum durch Beschäftigung und Qualifizierung für Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft sowie des Gartenbaus in Sachsen-Anhalt
Folgende Tagesordnung erwartet Sie

  • Begrüßung Anne-Marie Keding, Staatssekretärin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
  • Rechtliche Aspekte, die für die Beschäftigung sowie Aus- und Fortbildung von Zuwanderungsgruppen von Bedeutung sind
    Helgard Wiegand, Land- und Forstwirtschaftlicher Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt e. V.
  • Aktivitäten und Maßnahmen der Arbeitsförderung der Bundesagentur für Arbeit
    Stefanie Deutschbein, Agentur für Arbeit Bernburg
  • Unterbringung von Flüchtlingen Reingard Stephan, Salzlandkreis
  • Erfahrungen von Unternehmen der Region mit ausländischen Beschäftigten

19.01.2016:

Bericht zur Unterkunft in der Ameos Klinik in Bernburg unter der Betreuung von Rückenwind e.V.:  Flüchtlingsunterkunft in Bernburg „Wir sind froh, dass wir in Sicherheit sind“ – Mitteldeutsche Zeitung –

14.01.2016:

Landesstudienkolleg der Hochschule Anhalt bietet zunächst 80 Flüchtlingen Sprachkurse zur Vorbereitung des weiteren Studiums

Online Bericht der MZ-Bernburg: Syrische Bewerber an der Hochschule Anhalt
Knapp 30 Flüchtlinge für Studium durch Bernburg geführt

Kontakt zu Tristan Dornberger, Integrationsbeauftragter der Hochschule Anhalt:
Akademisches Auslandsamt der Hochschule Anhalt


30-05.2015: Die Soziallotzen für … im Salzlandkreis Galerie mit Bild: Beitrag der Volksstimme: Gesicht zeigen


 

Januar-April 2015:

Fragen des Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz  an Führungskräfte in der Region

Serie des Bündnisses für Demokratie und Toleranz im Frühjahr des Jahres 2015

Die Zunahme von Flüchtlingen bewegt viele Menschen. In einer Serie wurden die wichtigsten Fragen dazu von Gesprächspartnern aus der Region in Kurzfassung beantwortet.

Die Beiträge wurden wöchentlich von der Bernburger Redaktion von Super Sonntag veröffentlicht. Wir danken der Lokalredaktion für die Zustimmung die Fragen und Antworten hier im Zusammenhang wiedergeben zu dürfen.

Frage 1: Sind die Menschen, die kommen Wirtschaftsflüchtlinge?

Antwort: Karl-Heinz Schmidt, Kreisoberpfarrer

Frage 2: Geht durch Zuwanderung die deutsche Kultur zu Grunde? 

               Antwort: Dr. Roland Wiermann, Museumsdirektor

Frage 3: Haben wir in Deutschland nicht genügend eigene Probleme?

Antwort: Henry Schütze, Oberbürgermeister der Stadt Bernburg (Saale)

Frage 4: Gerät bei so vielen Zuwanderern unser Sozialstaat ins Wanken?

Antwort: Helmut Ibsch, Vorstand Salzlandsparkasse

Frage 5: Welche Chancen bringen ausländische Bürger für unsere Region?

Antwort: Prof. Dr. Dr.hc. Dieter Orzessek, Präsident der Hochschule Anhalt

Frage 6: Können wir es uns leisten, so viele Flüchtlinge aufzunehmen?

Antwort: Thomas Wolperding, Stellv. Werksleiter ESCO

Frage 7: Haben wir genug Platz um die neuangekommen Flüchtlinge unterbringen zu können?

Antwort: Frau Reingard Stephan, Fachbereichsleiterin Salzlandkreis

Frage 8: Sind ausländische Schüler schwieriger als andere Kinder?

Antwort: Frau Anngret Zahradnik, Schuldirektorin

Frage 9: Haben Musikeinrichtungen Möglichkeiten bei der Integration von Migranten?

Antwort: Antje Folkers, Direktorin der Musikschule Bernburg

Frage 10: Gefährdet die Zuwanderung ausländischer Menschen die Sicherheit des Salzlandkreises?

Antwort: Steffen Kuse, amtierender Leiter des Polizeirevieres Salzlandkreis

Frage 11: Steht der Salzlandkreis angesichts der Zunahme von Flüchtlingen vor einer Überfremdung?

Antwort: Markus Bauer, Landrat Salzlandkreis

 


Als wäre das Interview 2016 geführt worden: Ganz aktuell, aber wohl bereits am 10.3.2004 im Deutschlandfunk gesendet. Über die ungeheure Dimension des Zuwanderungsbedarfs für die Stabilisierung unserer Altersstruktur und die nicht zu kontingentierte Anzahl von Flüchtlingen und deren Recht auf Asyl:

„Man kann durch Einwanderung keine Altersstrukturprobleme lösen.

Interview mit dem Bielefelder Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birk, hier ein Auszug:

„..Birk: Also wenn man die Altersstruktur konstant halten wollte, also dafür sorgen wollte, dass nicht immer mehr Ältere auf einen Mitmenschen der mittleren Altersgruppe entfallen, müssten jährlich 3,5 Millionen netto nach Deutschland zuwandern, und zwar jüngere Menschen…“


Momentaufnahmen aus der Region

-> Link zu den anderen Themenbereichen des Internationalen Stammtisches Bernburg

19. Dezember 2015
Süddeutsche Zeitung – Online
„Pegida schwächelt“
Die West-Ableger von Pegida in Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main und München haben nichts mehr zu melden. Selbst in Dresden schwindet die Beteiligung…
(der Verweis auf diesen Beitrag stand auf webseite von pegida…)

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18. Dezember 2015
MZ Online
Integration im Salzlandkreis
Einwanderer erhalten Einbürgerungsurkunden
Wer schon einmal die Ehre hatte, kann bestätigen: Landrat Markus Bauer schafft es den richtigen Ton in einer angemessenen Zeremonie für die Begrüßung der neuen deutschen Staatsbürger zu finden.
———————

. . .


19. Januar 2015
6.000 Magdeburger demonstrieren:
„No Magida. Für Dialog Weltoffenheit Toleranz“
Online Bericht in der Zeit:
Anti-Pegida-Proteste
Zehntausende demonstrieren bundesweit für Toleranz


17. Januar 2015
Erfolgreiche Blockade! Kompliment an die Blockierer und dieses Jahr wohl auch an die Polizei
Link zur MZ-Online Dokumentation:
Demonstrationen in Magdeburg Tausende protestieren gegen Aufmarsch der Neonazis
Naziaufmarsch in Magdeburg verhindern | Magdeburg
16. Januar 2015 | 19:00 | Hbf. Magdeburg
Antifaschistische Vorabenddemo gegen den Naziaufmarsch in Magdeburg | Magdeburg

17. Januar 2015
7. „Meile der Demokratie“ in Magdeburg
15.000 Menschen setzen Zeichen für Toleranz

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12. Januar 201519:00 MAXIMVS Saalplatz 3, Bernburg
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Neujahresempfang mit internationalen Gästen.
Wir alle sind Berburg!

Zum ersten Neujahresempfang des Bernburger Montagsforums am 12. Januar diesen Jahres, der mit Unterstützung des Bernburger Bündnis für Demokratie und Vertretern von Parteien und engagierten Bürgern im Restaurant organisiert wurde, kamen Migranten aus folgenden sechzehn Ländern: Armenien, Italien, Indien, Pakistan, Iran, Eritrea, Senegal, Burkina Faso, Nigeria, Ukraine, Schweiz, Frankreich, Ungarn, Serbien, Rumänien und den USA. Es ist erfreulich, dass zu diesem ersten internationalen Stammtisch in Bernburg schon so ein guter Querschnitt der zahlreichen Herkunftsländer zusammen kam.
Ja wir alle sind Bernburg, um unseren Bundespräsidenten zu zitieren.
EB-12jan-2015
Bild Joachim Hennecke: Prof. Erich Buhmann, Fernsehteam, Dr. Giorgio Gabriele Locci und Meher Kalashyan über Migrationserfahrungen in Bernburg

Es ist erfreulich, dass neben den zahlreich interessierten Bürgern auch die Kreistagsabgeordneten Dr. Lothar Böse und Christian Jethon, sowie die Stadträte Henriette Krebs, Johannes Lewek und Erich Buhmann aktiv am Dialog mit den unterschiedlichen Migranten mitwirkten. Vom MDR Fernsehteam wurden die Kommunalpolitiker, wie auch der Vertreter der Flüchtlingsfamile Herr Meher Kalashyan und der Vertreter einer in Bernburg operierenden international aufgestellten Firma Dr. Giorgio Gabriele Locci gleichermaßen in Beschlag genommen.
new-year-hannes
Bild Joachim Hennecke: Pfarrer Johannes Lewek im Interview über Ideen für die Verbesserungen der Willkommenskultur in Bernburg

Bernburg ist international aufgestellt, ob mit zahlreichen Unternehmern, mit 30 Prozent internationalen Studenten oder nun mit der zunehmenden Anzahl an Flüchtlingen. Migranten müssen immer viel leisten um zu überleben und um sich zu behaupten. Jeweils am letzten Montag im Monat wird das Bernburger Montagsforum daher Migranten aus der Stadt zu einem internationalen Stammtisch einladen. Ziel ist es in einen unbefangen menschlichen Dialog zwischen den Kulturen zu kommen und letztlich Unterstützungsnetzwerke auf zu bauen.
Der nächste internationale Stammtisch findet am Montag, den 26. Januar 2015 um 19:00 im Restaurant Maximvs statt. Wir freuen uns über alle Bürger, die diesen Dialog mit unseren Migranten unterstützen möchten.
Die Fernsehdokumentation über die aktuelle Situation der Bernburger Flüchtlingsfamilie Kalashyan finden Sie unter :
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video245782.html

Die Fotodokumentation des Neujahresempfanges für Migranten in Bernburg am 12. Januar 2015 „Welcome to Bernburg“ mit Bildern von Joachim Hennecke finden Sie unter:
https://www.dropbox.com/sc/ve47kddssoxhydi/AADr8PRU9Xsr5r7H8hywjHAUa

Montag 06. Oktober 2014:
Beginn 19:00 | Montagsforum zu Gast im Alten Rathaus Bernburg, Markt 17/18
Seminarraum 1
Aktuelle Situation der Asylbewerber in Bernburg
Gesprächsteilnehmer:
Vertreter des Heimbeirat Sachsen Anhalts in der Gemeinschaftsunterkunft Bernburg, – Vertreter der Freiwilligenagentur LAMSA, die Landtagsabgordnete Sebastian Striegel und Sören Herbst, Mitglieder des Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz und alle Teilnehmer an diesem Montagsforum
Moderation Prof. Erich Buhmann
Als Ergebnis wird ein offener Brief an den Landrat geschrieben.
Nach Übergabe wird dieser hier veröffentlicht.

Montag 17. Februar 2014
Beginn 18:00 | MAXIMVS Stammtisch oben |
SITUATION IM ASYLBEWERBERHEIM am Teichweg ,
payday-2014
Striegel_17-feb-2014
Zum Gespräch mit Vertretern des Heimbeirates , dem Landtagsabgeordneten Sebastian Striegel und dem Ausländerbeauftragten des Salzlandkreises Jaime Don Anton über Fragen zur INTEGRATION in BERNBURG kamen über zehn Bewohner des Heims. Das Gespräch über die derzeitige Situation der Bewerber für ein Asyl war sehr lebendig und soll bald fortgesetzt werden, da der anschließende Besuch der Veranstaltung des BÜNDNISES nicht genügend Zeit gab um Detailfragen anzusprechen.

Beim anschließenden Besuch der Solidaritätsveranstaltung des BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE UND TOLLERANZ – GEGEN RECHTSEXTREMISMUS UND GEWALT im Gemeindehaus in der Kustreaner Str. 9 in Bernburg gab der Oberbürgermeister der Stadt Bernburg (Saale) Henry Schütze allen anwesenden Bewohnern der Bernburger Heime die Gelegenheit ein Gruppenbild mit dem Bernburger „Lord Mayor“ zu machen.
Der Filmbeitrag des Regionalfernsehens zu dieser Solidaritätsveranstaltung mit Vertreten des Sprecherrates des Bernburger Asylbewerberheims:
http://www.rbwonline.de/beitrag/filmbeitrag2.php?id=60102

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AKTUELLES ZU RASSISMUS IN BERNBURG
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Zwischennachricht: Gegen das Urteil vom 2.5.2014 haben nun beide Seiten Revision eingelegt.
Sobald aktuelles bekannt wird, ergänzen wir diese Information.

02.05.2014 09:25 Uhr | Aktualisiert 13:49 Uhr MZ – Online (Ausschnitt)
Magdeburg: Überfall in Bernburg
Hohe Haftstrafen wegen versuchten Totschlags
„…Zehn Wochen nach Beginn des Prozesses um den Überfall auf einen türkischstämmigen Imbissbetreiber in Bernburg steht das Urteil fest: Vier der Angeklagten werden wegen versuchten Totschlags verurteilt.
Im Prozess um den Überfall auf einen aus der Türkei stammenden Imbissbetreiber 2013 in Bernburg hat das Landgericht Magdeburg mehrjährige Haftstrafen verhängt. Vier der neun Angeklagten aus der rechten Szene seien des versuchten Totschlags, der gefährlichen Körperverletzung und einer von ihnen auch der Beleidigung schuldig, urteilte die Kammer am Freitag. Die 24- bis 31-Jährigen sollen zwischen fünf und acht Jahre plus zwei Monate ins Gefängnis. Fünf Mitangeklagte wurden freigesprochen.
Einer Verurteilung wegen eines rassistisch motivierten Mordversuchs entgingen die Angeklagten, weil dies laut Gericht nicht nachzuweisen war. „Wir hatten zu prüfen, ob Ausländerhass als niedriger Beweggrund in Betracht kommt“, sagte der Vorsitzende Richter Dirk Sternberg. Ausländerfeindlichkeit habe mitgespielt, es seien auch rassistische Sprüche gefallen. Aber: „Es ist nicht zweifelsfrei feststellbar, dass dass das tragende Motiv war.“
Vielmehr sei es am 21. September 2013 eine spontane, nicht geplante Tat auf dem Bahnhof von Bernburg gewesen, erklärte Sternberg. Dabei habe Alkohol eine Rolle gespielt – die Angeklagten wollten einen Junggesellenabschied feiern. Ein Zeuge habe außerdem gesagt, das Opfer selbst habe einen Stock geschwungen – was der damals 34 Jahre alte Angegriffene bestritt.
„Brutale, menschenverachtende Tatausführung“
Zu Lasten der Angeklagten wurde die „brutale, menschenverachtende Tatausführung“ bewertet: Die Männer hatten ihrem Opfer auch ins Gesicht getreten, als es schon wehrlos am Boden lag. Ohne Notoperation von mehreren Schädelbrüchen hätte der Mann Gutachten zufolge nicht überlebt. Auch die Freundin des Opfers und ein weiterer Mann wurden angegriffen und verletzt.
Dass die neun Angeklagten im Alter von heute 24 bis 33 Jahren der rechten Szene angehören, hatten sie teilweise selbst eingeräumt. Auch Tätowierungen und Vorstrafen wiesen darauf hin. Nach der Urteilsverkündung wurde ein 28 Jahre alter Verurteilter noch im Gerichtssaal verhaftet; die drei anderen saßen bereits in Untersuchungshaft. Einer der Freigesprochenen war Anfang der Woche auf freien Fuß gekommen.
Der Anwalt des Opfers, Sönke Hilbrans, kritisierte das Urteil. Die Täter hätten als Gruppe gehandelt. „Eine Verurteilung wegen versuchten Mordes wäre richtig gewesen.“ Er prüfe nun eine Revision. Sein Mandant erlitt bei dem Angriff bleibende Verletzungen am Auge und ihm stehen weitere Operationen bevor. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Prozess langjährige Haftstrafen für alle neun Angeklagten gefordert, die Verteidigung fast durchweg auf Freispruch plädiert….“

Aufruf für Montag 28. April 2014 | 9:00 – 11:00
Am Montag den 28.04.2014 beteiligt sich das Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz an der Solidaritätskundgebung die von der Partei DIE LINKEN zum nächsten „Pay day“ vor dem Kreishaus II organisiert wurde.

Gemeinsames Ziel des Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz, in dem Mitglieder der demokratisch verankerten Partein vertreten sind, ist ein bargeldloses Verfahren für diese seit Jahren diskrimentiernde Art der Auszahlung zu finden.
Christian Jethon (Die Linke) hatte als sachkundiger Einwohner des Gesundheits- und Sozialausschusses des Salzlandkreises vorgeschlagen, aus aktuellen Anlass einen allgemeinen Antrag für eine humane Lösung des Dauerproblems zur nächsten Kreistagssitzung gestellt, der grundsätzlich der in der MZ unmittelbar nach dem Vorgang veröffentlichen Forderung des Bündnises entspricht.

Hinweis auf entsprechenden Online Beitrag der MZ ->Demonstration nach Rangelei am Kreishaus

Samstag 05. April 2014
ASYLBEWERBER
Bündnis fordert Kreis zum Handeln auf
Auszahlungsverfahren steht in der Kritik.
(Auszug aus Bericht der MZ vom 5.4.2014 auf Seite 9)
VON KATHARINA THORMANN
„…BERNBURG/MZ – Nach der Rangelei unter mehreren Asylbewerbern vor der Kassenstelle des Landkreises zu Beginn der Woche mehren sich die Rufe nach einer alternativen Lösung für die Ausgabe der Grundleistungen. ….
Alternative gefordert
Bei dem Vorfall am Dienstagvormittag war ein Mann verletzt worden, nachdem es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen war. Er musste im Klinikum behandelt werden (die MZ berichtete). Damit sich ähnliche Fälle nicht wiederholen, fordert das Bündnis für Demokratie und Toleranz die Ausländerbehörde des Landkreises auf, zeitnah nach Alternativen zu suchen….
Auch im sozialen Netzwerk Facebook hat sich unter dem Namen „Bernburg zeigt Farbe“ eine Gruppe formiert, die unter dem Vorsitz von Mathias Henning die derzeitigen Zustände nicht länger hinnehmen möchte.
Kreis sieht Sicherheitsprobleme
Nach Angaben des Landkreises gibt es aber einen guten Grund, warum die Grundleistung nicht mehr wie früher direkt im Asylbewerberheim ausgezahlt würden: „Es hängt mit Sicherheitsproblemen zusammen“, so Kreissprecherin Ingrid Schildhauer auf Nachfrage der MZ. Demnach sei die Kreisverwaltung an gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsstandards gebunden, sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Zahlungsempfänger. „Die erforderlichen Sicherheitsbedingungen für Auszahlungen sind in der Gemeinschaftsunterkunft nicht gegeben“, so Schildhauer weiter. Demnach kommt die ursprüngliche Auszahlungsmethode nicht mehr in Frage. Mehr war am Freitag nicht zu erfahren. ..“

Leserbrief des
Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Rechtsradikalismus und Gewalt

Der vollständige Leserbrief wie er am Samstag, den 5.4.2014 in dem o.g. Bericht zum Teil von der Lokalredaktion der Mitteldeutschen Zeitung auf Seite 9 des Bernburger Kurier zum Teil veröffentlicht wurde:
Am Dienstag Vormittag kam es zu einer Rangelei unter Asylbewerben, die in der Friedensallee bei der Ausländerbehörde des Salzlandkreises anstanden, um ihre monatliche Grundleistung abzuholen. Die herbeigerufene Polizei konnte den Streit schnell schlichten (MZ vom 2. April).
Dieser Vorfall unterstreicht einmal mehr, wie fragwürdig das Auszahlungsverfahren des Landkreises ist. Das Anstehen in einer Warteschlage, die sich weit auf die Friedensallee erstreckt, ist für die Betroffenen unwürdig.
payday-2014
Nicht zu vernachlässigen ist auch die Tatsache, dass durch dieses Verfahren in sozialen Netzwerken und in der Öffentlichkeit rassistischen Ressentiments und Missgunst Vorschub geleistet wird. Zudem werden die Asylbewerber so unnötig der Gefahr von rassistischen Beschimpfungen und gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt.
Das Bernburg Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Rechtsradikalismus und Gewalt fordert die Ausländerbehörde des Salzlandkreises auf, Alternativen zu suchen und zeitnah zu realisieren.

Dienstag 01. April 2014
MZ-Online (Auszug) letzte Aktualisierung 01.04.2014 16:19 Uhr
Bernburg Polizei muss Auseinandersetzung beenden
„…Am Dienstagvormittag ist die Polizei in Bernburg zu einem Einsatz in die Friedensallee ausgerückt. Mehrere Männer waren vor der Ausländerbehörde in Streit geraten.
Bernburg/MZ.
Einen Polizeieinsatz mit drei Streifenwagen hat es am Dienstagvormittag in der Friedensallee in Bernburg gegeben. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, waren mehrere Männer vor der Ausländerbehörde in Streit geraten und einer verletzt worden.
Die Männer hatten eigentlich vor der Behörde angestanden, um ihre monatliche Grundleistung abzuholen als direkt an der Kasse eine Schwangere geschubst worden sei. Nachdem ihr Mann laut geworden war, schlug einer aus der Menge auf den Mann ein, wodurch er am Kopf anfing zu bluten.
Um die Rangelei zu beenden, wurde die Polizei alarmiert. Diese konnte die Situation recht schnell schlichten. Der verletzte Mann wurde zur Untersuchung ins Klinikum gebracht.

Hinweis: Die erste Version der online Meldung der MZ hatte es vorbildlich geschafft noch ohne jeden Hinweis auf „Ausländer“ aus zu kommen.
Leider hat dann die o.g. „aktualisierte“ Online Version schon den Hinweis auf „Ausländerbehörde“ und die Zeitungsausgabe hatte zusätzlich in der Überschrift den Begriff „Asylbewerbern“ verwendet. Im Text wurde zudem auch die folgende diskriminierende Täterbeschreibung wiedergegeben: „…Der verletzte Mann und seine schwangere Frau wurden zur Untersuchung ins Klinikum gebracht. Der Täter wurde wie folgt von Zeugen beschrieben: männlich, schwarze Hautfarbe, bekleidet mit einer roten Jacke und einer orangefarbenen Hose…
Diese Art der Berichterstattung fand sehr große Ressonanz – mit einer unglaublichen Hetze gegen Ausländer im Facebook!

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MAGDEBURG /
PROZESS Bernburger Imbiss-Überfall in MAGDEBURG:

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14.04 2014 ,
MZ-Online – Zwischenbericht zum Prozess in Magdeburg (Auszug)

Prozess zum Imbiss-Überfall in Bernburg Verurteilung für versuchten Mord gefordert
Im vergangenen Jahr wurde ein türkischstämmiger Imbissinhaber in Bernburg beinahe totgeprügelt. Im Prozess gegen die neun Männer, denen die Tat zur Last gelegt wird, plädieren die Anwälte der Nebenkläger für eine Verurteilung wegen versuchten Mordes.
Nur den Ärzten sei es zu verdanken, dass nicht über eine vollendete, sondern über eine versuchte Tötung verhandelt werde, sagte Anwältin Franziska Nedelmann am Montag vor dem Magdeburger Landgericht. Sie vertritt die Freundin des gebürtigen Türken, der im Herbst 2013 rassistisch beleidigt, getreten, geschlagen und lebensgefährlich verletzt worden sein soll. Auch die Frau des damals 34 Jahre alte Imbissinhabers war attackiert worden.
Angeklagt sind neun Männer im Alter zwischen 24 und 33 Jahren. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftstrafen zwischen sieben Jahren und neun Jahren und zwei Monaten für die Männer gefordert. Ihnen wird versuchter Totschlag, gefährliche Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen.
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Sonntag, den 16. März 2014 ,
Zwischenbericht zum Prozess in Magdeburg

von Friedel Meinecke, Prozessebeobachter für das Bernburger BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE UND TOLLERANZ – GEGEN RECHTSEXTREMISMUS UND GEWALT
Versuch einer Zwischenbilanz des Prozesses gegen die neun Angeklagten
Den Verlauf des Prozesses möchte ich einmal aus einer anderen Sicht, aus meiner ganz persönlichen Sicht beschreiben. Ich bin kein Jurist, kann deshalb auch bestimmte Aussagen auch nicht juristisch bewerten, ihre Relevanz für den Verlauf und das Ergebnis der Wahrheitsfindung einschätzen. Aber ich kann über meine Eindrücke, meine Gefühle, meine Meinung hier berichten.
Als Prozessbeobachter kennt man nicht die Akten, nur die Informationen und die Eindrücke die man unmittelbar in der Verhandlung sammeln kann. Man beobachtet das Gericht, die Staatsanwaltschaft, Nebenklage, die Angeklagten, die Verteidiger und die Besucher.
Fangen wir beim Gericht, dem Vorsitzenden, den beiden Beigeordneten und den beiden Schöffen an. Der Vorsitzende Richter führt die Verhandlung ruhig, sachlich, konzentriert. Er ist auch informiert über den Inhalt früherer Aussagen, kann sofort eingreifen. Die Beigeordneten stellen Nachfragen. Das Gericht hält sich mit Wertungen zurück.
Von der Staatsanwaltschaft hätte ich mir doch schon ab und zu mehr Aktivität auch in Bezug auf Nachfragen bezüglich der Ermittlungsarbeit bei der Polizei gewünscht. So konnten die neun jetzt auf der Anklagebank Sitzenden auf dem Polizeirevier im Aufenthaltsraum noch ihr mitgebrachtes Bier trinken, bevor sie vorläufig festgenommen wurden. So konnte auch nicht der Verbleib eines Handys geklärt werden. So wurde auch erst jetzt der Vergleich der Verletzungen von Herrn E. mit den Profilen der Schuhe der Angeklagten angeordnet. In diesem Zusammenhang muss die Leistung der Neuromedizin und der Gerichtsmedizin positiv hervorgehoben werden.
Die Vertreter der Nebenklage, die ja die Interessen der Geschädigten wahrnehmen, greifen aktiv ein.
Die meisten Angeklagten sitzen seit der Eröffnung mit fast regungslosem und auch teilnahmslosem Gesicht auf ihren Plätzen. Nur einer hat über seinen Anwalt eine Einlassung verlesen lassen. Der Angeklagte Maik R. kann in seiner Körpersprache seine Einstellung nicht verbergen. Was soll man von einem Angeklagten mit einem Grinsen im Gesicht halten? Da erscheint ein Angeklagter an zwei Verhandlungstagen mit einem YAKUSA T-Shirt. YAKUSA ist die Bezeichnung der japanischen Maffia und drückt besondere Aggressivität aus. Die Marke YAKUSA wird im Internet mit den Worten beworben „Du möchtest mit deinen Klamotten auffallen und provozieren?….Die ungewöhnlichen Motive mit Schlangen, Totenköpfen, Schlagringen…..schreien Deine Meinung praktisch in die Welt hinaus.“ Der Beobachter fragt sich: Was geht in diesen jungen Leuten, denn das sind die Angeklagten, in ihren Köpfen eigentlich vor? Was ist schiefgegangen in ihrem bisherigen Leben? Warum haben sie so wenig Ehrfurcht vor dem Leben? Negative Erlebnisse in Kindheit und Jugend können es nicht allein sein. Welchen Anteil haben die Elternhäuser aber auch die Gesellschaft? Hier muss schon Einiges schief gegangen sein. Die meisten haben ein langes Vorstrafenregister. Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden
Was soll man davon halten, wenn Angehörige und offensichtliche Freunde der Angeklagten mit einer der rechtsradikalen Szene zugeordneten Kleidung im Gerichtssaal erscheinen?
Welche Rolle spielen die zehn Verteidiger in diesem Prozess? Ich kann sie im Moment noch nicht einschätzen!
Ich hoffe, der weitere Prozessverlauf bringt Klarheit auch zur Tatbeteiligung jedes Einzelnen der Angeklagten. Zu weiteren Untersuchungen wird es eine Pause geben. Die Beobachter melden sich wieder .
16.3.2014, Friedel Meinecke

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Dienstag, den 18. Februar 2014 ,
Magdeburg zum Auftakt des Prozesses in SPIEGEL ONLINE

Prügelattacke in Bernburg: „Scheiße, das war sinnlos“
von Lena Kampf, Magdeburg
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/attacke-von-bernburg-neun-neonazis-in-magdeburg-vor-gericht-a-954219.html

Dienstag, den 18. Februar 2014 ,
Magdeburg zum Auftakt des Prozesses im MDR

Gewalttat von Bernburg Angeklagte schweigen zu Attacke auf Imbissbetreiber
Film und Tonbeiträge des MDR aus Bernburg und Magdeburg zum Prozessauftakt

http://www.mdr.de/mdr-aktuell/prozess-ueberfall-bernburg100_zc-36d200d6_zs-046016ee.html

Dienstag, 18. Februar 2014,
Landgericht Magdeburg, Saal A 23, Beginn: 9:00 Uhr

Prozessauftakt nach rassistischem Angriff in Bernburg (Sachsen-Anhalt) Ende September 2013
Nebenklage und Mobile Opferberatung kritisieren Ausblendung des rassistischen Hintergrunds durch Staatsanwaltschaft
Beginn: Dienstag, 18. Februar 2014, 9:00 Uhr, Landgericht Magdeburg, Saal A 23
Einladung der mobilen Beratungsstelle für Opfer der rechten Gewalt: Auftakt-Prozess
Als Vertreter des Bernburger BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE UND TOLLERANZ – GEGEN RECHTSEXTREMISMUS UND GEWALT wird der ehemalige Landtagsabgeordnete Friedel Meinecke den Prozess begleiten und somit dem Opfer die Solidarität vieler Berburger zeigen.
Ein großes DANKESCHÖN für dieses Engagement an Herrn Meinecke!

Samstag, den 15. Februar 2014 ,
Demonstration in Magdeburg
Zu dieser relativ radikal angekündigten Demonstration sind rund 80 Personen gekommen, der mdr hat darüber sehr sachlich berichtet und auf den Prozessbeginn hingewiesen.

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Aus DESSAU-Rosslau und der weiteren Region:
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im März 2015:
7. März 2015| Hbf Dessau | Dessau-Roßlau
Naziaufmarsch verhindern

Samstag, den 8. März 2014:
Demonstration in Dessau

EINE MENSCHENKETTE FÜR DESSAU-ROSSLAU
www.gelebtedemokratie.de

MERSEBURG:
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Samstag, den 1. März 2014:
Demonstration in Merseburg

Über 600 Personen haben am 1. März 2014 in Merseburg friedlich gegen eine parallele fremdenfeindliche Demonstration demonstriert und diese verhindert.
TAZ: Zivilgesellschaft in Merseburg. Protest gegen Rassisten und Schläger
Zeit-Online: Gewalt Eskalation vor Gegendemonstration in Merseburg
Donnerstag, den 27. Februar 2014:
Mitteldeutsche Zeitung: Merseburg und rechte Gewalt. Rechtsextreme greifen Flüchtling an

INTERNATIONALER STAMMTISCH BERNBURG


Willkommen in BERNBURG (Saale), SACHSEN-ANHALT

Willkommen-Sachsen-Anhalt
Willlkommen in Sachsen-Anhalt!  – Welcome to Saxony-Anhalt!
Bienvenue en Saxe-Anhalt! – Dobro poschalowatch w Sachsen-Anhalt!
Seit Januar 2015 lädt das Bernburger Montagsforum einmal im Monat zum Internationalen Stammtisch mit Flüchtlingen ein
Für die wirtschaftliche Abwicklung dieser monatlichen Einladungen hat sich der Kultur Markt Bernburg e.V. bereit erklärt.
Im ersten Jahr fand dieser monatliche internationale Austausch im Restaurant Maximvs statt. Aufgrund des größer gewordenen Raumbedarfs findet der internationale Stammtisch ab der Veranstaltung am 28.12.2015 im Kulturzentrum Hotel Wien statt.

Die Organisatoren des Stammtisches bereiten jeweils einen Themenblock mit einem Fachreferenten, Internationale Leckerbissen und internationale Musik vor. Es gibt grundsätzlich keinen Alkohol, überwiegend Vegetarisches aber immer jede Menge interessanten Gespräche mit in der Regel mit Vertretern von über 10 Nationen.

Zu den Treffen kommen die Neuangekommenen, die Interesse an der Integration in Bernburg haben. Sie suchen Kontaktpersonen, die Ihnen helfen Ihr Deutsch zu verbessern, einen Praktikumsplatz oder einen Verein zu finden. Wer immer Lust und Zeit für einen solchen Austausch hat oder wer sogar bereit ist dem Neubernburger als Pate für die täglichen Fragen in der neuen Umgebung zur Verfügung zu stehen ist herzlich eingeladen zu den Internationalen Stammtischen zu kommen.

Im Sinne von Hendrik Liedtke, dem Chefarzt des Elisabeth-Krankenhaus in Halles, der in der in der Mitteldeutschen Zeitung vom 21.12.2015 auf Seite 2 wie folgt zitiert wurde: „..dass wir aufhören, großartige Unterscheidungen zu machen zwischen Ausländern und Deutschen, Wirtschafts- und Kriegsflüchtlingen. „Das bringst uns nicht weiter. …Wir müssen anfangen über Menschen zu sprechen“ bietet der Internationale Stammtisch eine Plattform für Gespräche mit den Flüchtlingen und anderen neu in Bernburg angekommen an.
Im folgenden finden Sie die Ankündigungen der geplanten und die Kurzberichte zu den durchgeführten Veranstaltungen.

Einzelthemen zum Thema Flüchtlinge und Asyl in Bernburg finden Sie in folgenden Unterseiten:
Pegida und Willkommenskultur
Wohnraum für Flüchtlinge in Bernburg
Migration in der Region
Hilfestellungen für Flüchtlinge + Netzwerke für Demokratie
Fakten gegen Parolen
Flüchtlingsthema-in-Medien
Rassismus in Bernburg

Monatlicher Internationaler Stammtisch Bernburg


Bernburg ist durch die Ansiedlung weiterer Internationaler Firmen, durch die höheren Anzahlen an internationalen Studenten und durch neuangekommene Kriegsflüchtlinge im vergangenen Jahr noch internationaler geworden. Das Erscheinungsbild in den Straßen ist nicht nur vielfältiger sondern vor allem auch jünger geworden. Die Integration der Internationalen Studenten und der Flüchtlinge geschieht nicht von selbst. Wichtig ist das Hallo auf der Straße. Am besten funktioniert die Integration in der Schule, im Arbeitsumfeld oder in den Vereinen. Einen kleinen Beitrag für einen ersten Austausch bietet der monatliche Internationale Stammtisch Bernburg. In der Regel jeden ersten Montag (je nach Monatslage auch einmal am letzten Montag) im Monat treffen wir uns von 18:00 bis 21:00 im Coffee to Stay in der Wilhelmstraße 15 oder dem Kulturzentrum Hotel Wien Ecke Krumbholz/Breite Straße.

Wir bieten immer einen Themenblock mit einem Fachreferenten, Internationale Leckerbissen und internationale Musik. Es gibt grundsätzlich keinen Alkohol überwiegend Vegetarisches, aber immer jede Menge interessante Gespräche mit in der Regel Vertreter von über 10 Nationen…

Zu den Treffen kommen die Neuangekommenen, die Interesse an der Integration in Bernburg haben. Sie suchen Kontaktpersonen, die Ihnen helfen Ihr Deutsch zu verbessern, einen Praktikumsplatz oder einen Verein zu finden. Wer immer Lust und Zeit für einen solchen Austausch hat oder wer sogar bereit ist dem Neubernburger als Pate für die täglichen Fragen in der neuen Umgebung zur Verfügung zu stehen, ist herzlich eingeladen zu den Internationalen Stammtischen zu kommen.

Vorausschau zu den nächsten Internationalen Stammtischen

Regelmäßig am ERSTEN Montag im Monat ab 18:00 bis ca. 20:00 im Coffee to Stay in der Wilhelmstraße 15. Das jeweils aktuelle Programm und die Dokumentation finden Sie unter der Ausgangseite des Bernburger Montagsforums: http://montagsforum.blogsport.eu/

Höhepunkt im Jahresverlauf, ist

  • die Ausrichtung des Internationalen Neujahresempfanges im HOTEL WIEN
  • die Teilnahme an der Interkulturellen Woche Ende September
  • die Ausrichtung des Internationalen Angebotes zum Kulturmarkt Bernburg Anfang Oktober

Darüber hinaus verweisen wir auf das vielfältige Angebot und die Möglichkeit des eignenen ehrenamtlichen Engagements im Coffee to Stay, auch mit dem wöchentlichen Trommelworkshops von World Melange am Mittwoch um 18.00 Uhr.


Hier eine Auswahldokumentation, der unter der Hauptseite erwähnten Veranstaltungen des INTERNATIONALEN STAMMTISCH BERNBURG


Oktober 2016


 

siehe www.kultur-markt-bernburg.de


Dezember 2016 – Januar 2017


 

 

Montag, 09 Januar 2017 | 18:00 – 21:00
HOTEL WIEN:  Internationaler Neujahresempfang

Bericht zu MONTAG 9. JANUAR 2017

DOKUMENTATION ZUM NEUJAHRESEMPFANG DES BERNBURGER INTERNATIONALEN STAMMTISCHES mit LANDRAT MARKUS BAUER

Neujahr 2017 – Titelblatt

Zu einer kleinen Feier zum zweijährigen Bestehen des Internationalen monatlichen Bernburger Stammtisches hatte das Bernburger Montagsforum mit Unterstützung der Hochschule Anhalt und des Kultur Markt Bernburg e.V. wieder alle Bernburger mit internationaler Herkunft, alle der zahlreichen Akteure aber auch alle an der Integrationsarbeit Interessierten herzlich eingeladen.
Landrat Markus Bauer hat zum Neujahr ein kurzes Resümee zur umfangreichen Integrationgrationsleistung des Landkreises  der der zahlreichen Neubernburger gehalten.

In diesem Jahr konnten wir vorzügliche syrische Appetizer geniesen.  Unter der Leitung von professionellen Köchen aus Syrien hatten Syrer mit Studenten des Masterstudienganges Online Kommunikation MOK in der Küche der AWO am Zepziger Weg über 4 Stunden zahlreiche Kostenproben zubereitet. Wir danken der AWO für die Bereitstellung der Großküche.

Von rechts: Abdullah Al-Kuhhali erläutert die zahlreichen Speisen und stellt Chefkoch Mohamad Mamoun ALSAGHIR mit seinem Team vor

World Melange (im Wiederaufbau) unter der Leitung von Alhassan D. NADJOMBE spielte anschließend zum Tanz.

Link zu dem Beitrag des Regionalfernsehen

Der Link zu den Bildern von dem Stadtarchivar Joachim Hennecke: <Galerie 9. Januar 2017>

Ganz herzlichen Dank für die Gespäche und Vorschläge und an die zahlreichen aktiven Helfer!  Die Bilder in der Galerie zeigen auch diese vielen helfenden Hände, die hier immer selbständig mitarbeiten.

Wir werden die zahlreichen Anregungen bezüglich des direkten Handlungsbedarf so gut wie möglich aufgreifen.

World Melange – Regelmäsige Trommelworkshops Freitags 16:00 bis 20:00 (2 mal monatlich)-> Wer mitspielen will (ob Trommel oder anderes Instrument soll sich bitte bei montagsforum@t-online.de anmelden

Auszug aus dem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung, MITTWOCH 11.01.2017, Seite 9:

„… Lokales

Abwechslung für viele Flüchtlinge

INTEGRATION Beim Neujahrsempfang des Internationalen Stammtisches in Bernburg treffen sich die Kulturen.

VON MAXIMILIAN MÜHLENS
BERNBURG/MZ – Schon auf der Straße hört man am Montagabend die Trommelklänge, die aus dem „Hotel Wien“ dringen. Mehrere afrikanische Flüchtlinge sitzen in einem Halbkreis zusammen und schlagen rhythmisch mit ihren Händen auf die Felle ihrer Trommeln. Eine Frau, die ebenfalls aus Afrika stammt, tanzt und summt mit den Klängen. Kurze Zeit später gesellen sich zu ihr mehrere Männer aus Syrien, die mit ihr tanzen. Um sie herum stehen viele weitere Menschen, die klatschen oder die Szenerie mit ihren Smartphones festhalten.Der Internationale Stammtisch des Bernburger Montagsforums hatte zu einem Neujahrsempfang in das Kulturzentrum geladen, mit dem gleichzeitig auch das zweijährige Bestehen des Stammtisches gefeiert wurde. „Der heutige Empfang ist vor allem für die Flüchtlinge, die in Bernburg ein neues Zuhause gefunden haben, gedacht“, erklärte Professor Erich Buhmann, Organisator des Montagsforums….
[Ende des Auszugs, mehr als E-PAPER bei MZ-WEB.de oder bei MZ-Online
http://www.mz-web.de/bernburg/integration–abwechslung-fuer-viele-fluechtlinge-25517972 oder in der Papierausgabe vom 11. Januar 2017]

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Dokumentation bisheriger Internationaler Stammtische in Bernburg im Jahre 2016 (Dezember – Januar)


Montag, 05. Dezember 2016:  | 18:00 – 21:00
HOTEL WIEN: Internationale Feier zum Jahresabschluss

5.  DEZEMBER 2016:  Eindrücke von „Afrikanischen Köstlichkeiten und Afrikanischer Musik im Hotel Wien“
Wir wurden von unseren Afrikanern, die in Bernburg wohnen, verwöhnt. Herzlichen Dank!

Ort: Kulturzentrum HOTEL WIEN, Krumbholzstraße / Breite Straße

Wir danken uns mit den Bildern von Joachim Hennecke bei den afrikanischen Köchen und bei World Melange für den afrikanischen Abend mit Bernburger und internationalen Gästen aus zahlreichen Ländern.

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Afrkaischer Tanz mit Syrischen Gästen
Afrikanischer Tanz mit Gästen aus vielen Ländern
World Melange
World Melange aus Bernburg

Der Link zur Galerie mit allen Bildern von diesem Afrikanischen Abend


Nachbereitung zu Montag, 07. November 2016: | 18:00 – 21:00
HOTEL WIEN: Aktuelle Fragen zur Integration in Sachsen-Anhalt und in der Region Bernburg-Status

Der große Druck zur Unterbringung in den Gemeinschaftsunterkünften ist laut den Angaben des Fachbereich Asyl des Salzlandkreises im Bernburger Kurier der MZ vom 22.11.2016 auf knapp über 400 gesunken. Geblieben sind sehr viele mit Lachen und mit Schatten in den Augen, viele die eine Perspektive von vielen Helfern auf gezeigt bekommen haben aber auch viele deren Weg der Integration noch nicht deutlich sind.
Es werden neue Angebote für die weitere Integration vorbereitet. Wir laden weiterhin jeweils zum Ersten Montag im Monat zum Austausch ein.


Freitag, 21. Oktober 2016: | | 14:00 – 20:00
MARKT BERNBURG und ALTES RATHAUS am Markt: Jam Session mit World Melange

Gemeinsam Musizieren mit ehem. WORLD MELANGE

Zur Vorbereitung der diesjährigen Interkulturellen Woche in Bernburg boten Musiker der ehemaligen World Melange eine Reihe von öffentlichen Jamsession an.
Nach dem gelungenem Auftakt am Montag den 5. September wurden die nächsten Angebote zum Musizieren an den Montagen, 26. September und 10. Oktober 2016 jeweils von 18:00 bis 20:00 vor dem Gebäude Markt 15 in der Bernburger Talstadt sein.
Wer es sich zeitlich erlauben konnte war zu den Auftritten zur Hauptveranstaltung der Interkulturellen Woche am Dienstag den 27. September auf dem Karlsplatz von 10:00 bis 12:00 und zum Kulturmarkt Bernburg am 21. Oktober 2016 auf dem Markt ab 15:00 eingeladen.

Gesucht werden auch weiterhin Musiker, die selber Ihre Trommeln zu den Veranstaltungen mitbringen oder mit Ihrem Instrument sich in die Rhythmus einbringen möchten.


September 2016


Montag,  06. September 2016: | 18:00 – 20:00 MARKT BERNBURG:
Afrikanischer Abend

Gemeinsames Musizieren
Zur Vorbereitung der diesjährigen Interkulturellen Woche in Bernburg boten Musiker der ehemaligen World Melange eine Reihe von öffentlichen Jamsession an.

Internationale Jam Session am 5. September 2016
Internationale Jam Session am 5. September 2016

Nach dem gelungenem Auftakt am Montag den 5. September werden die nächsten Angebote zum Musizieren an den Montagen, 26. September und 10. Oktober 2016 jeweils von 18:00 bis 20:00 vor dem Gebäude Markt 15 in der Bernburger Talstadt sein.
Wer es sich zeitlich erlauben kann ist dann auch zu den Auftritten zur Hauptveranstaltung der Interkulturellen Woche am Dienstag den 27. September auf dem Karlsplatz von 10:00 bis 12:00 und zum Kulturmarkt Bernburg am 21. Oktober 2016 auf dem Markt ab 15:00 eingeladen. Gesucht werden Musiker, die selber Ihre Trommel mitbringen oder mit Ihrem Instrument sich in die Rhythmus einbringen möchten.
Bilder von Joachim Hennecke vom 5. September 2016: „Intern. Jamseesion 5. Sept.2016“:

Internationaler Stammtisch, Afrikanischer Abend 2016, JH20160905,21Internationaler Stammtisch, Afrikanischer Abend 2016, JH20160905,27

August 2016


Montag,  01. August 2016 | 19:00 – 21:00 MAXIMVS:
Reihe Gesprächsabend Fluchtursachen
Die Heimat zu verlassen ist das allerletzte was ein Mensch machen wird. Für die Flucht waren gravierende Gründe ausschlaggebend. Wir wollen mit den Kriegsflüchtlingen in kleinen Gruppen über diese Ursachen sprechen um diese Gäste besser kennen zu lernen.
Treffpunkt: Stammtisch oben bei MAXIMVS – bei Sonnenschein Terrasse oben
Die Idee für diese Gesprächsreihe wurde von ATTAC Könnern-Halle vorgeschlagen.

Die nächsten Termine des moatlichen Internationalen Stammtisches:
2016-Internationaler-Stammtisch-Bernburg-juni-2

Juli 2016


Montag, 04. Juli 2016
Der regulärer Internationaler Bernburger Stammtisch zum Monatsbeginn wurde wegen Rhamadan eine Woche geschoben

Montag, 11. Juli 2016: | 18:00 – 21:00 HOTEL WIEN:
Syrischer Abend Internationale Leckerbissen und Musik

zur Veranstaltung am MONTAG den 11. JULI 2016
Organisation mit Kulturinitiative Hotel Wien
Moderation: Prof. Erich Buhmann
Ort: Kulturzentrum HOTEL WIEN, Krumbholzstraße 18, 06406 Bernburg (Saale)

Eine Woche nach dem Ende  des Ramadan (arabisch رمضان , dem Fastenmonat der Muslime und neunter Monat des islamischen Mondkalenders, hat der Syrische Koch Kamal KHALIFAH mit Freunden  für rund fünfzig Gäste des Bernburger Internationalen Stammtisches gekocht.

Titel 11 Juli 2016
Titelbild von Joachim Hennecke zum Syrischen Essen am 11 Juli 2016
Willkommen
Willkommen
Guten Appetit!
Guten Appetit!

Wir danken unserem syrischen Koch Kamal KAALIFAF, seinen Helfern wie Mohammad Mockles Jaha, der Jugendinaitiative HOTEL WIEN und Joachim Hennecke für die Bilder unter der Gallerie zum 11. Juli 2016!

Jeder der rund 800 Flüchtlinge in Bernburg hat oft essentielle Fragen auf die er Antworten sucht. Ob es die Albanischen Flüchtlinge sind, die abgeschoben werden obwohl Ihre Kinder hier aufgewachsen sind und nur Deutsch sprechen, ob es die vielen Syrer sind die seit 10 Monaten auf Ihren Aufenthaltststitel warten oder die syrische Familie, die in ganz Europa verteilt ist. Wir können zum Internationalen Stammtisch nur Zuhören und versuchen an Migrantenberater zu vermitteln. Wir haben uns daher sehr gefreut, dass im Juli so zahlreiche Bernburger zum Gespräch mit den Flüchtlingen gekommen sind. Am 1. August um 18:00, dieses mal auf der Terrasse des Restaurants MAXIMVS, geht es weiter.


Juni 2016


Montag,  06. Juni 2016: | 19:00 – 21:00 MAXIMVS:
Arbeitsvermittlung von Flüchtlingen. Angebote der Agentur für Arbeit Bernburg

Dokumentation: Montag, 2. Mai 2016, 18:00 – 21:00
HOTEL WIEN_Kulturzentrum

Leben in Bernburg – Grüße aus der Talstad.:
Kostenproben eines typischen deutsches Abendbrotes  serviert von den Mitgliedern der Talstadtgemeinde der Marienkirche und Musik von LEPIAN

Bilder zum Internationalen Stammtisch in Bernburg am 2. Mai 2016 Bilder zum Internationalen Stammtisch in Bernburg am 2. Mai 2016 von Joachim Hennicke
Das Büffet ist eröffnet Das Büffet ist eröffnet

Gemeindekirchenrat Hanni Musche erläutert das "Deutsche Abendbrot" (für diesen Anlass ohne Schweinefleisch Gemeindekirchenrätin Hanni Musche erläutert das „Deutsche Abendbrot“ (für diesen Anlass ohne Schweinefleisch

Wir bedanken ist bei den Mitgliedern der Talstadtgemeinde für dieses herrliche und liebevoll zusammengestellte Abendbrot.

Lepian spielt auf Lepian spielt auf

Humorvolles Mitmachen Humorvolles Mitmachen

Auch den Musikern von LEPIAN sei gedankt für diesen wunderschönen internationalen Abend mit Jazz aus der Talstadt!

Der Link zu den Bilder von Herrn Hennecke von diesem Abend: https://www.dropbox.com/sh/816wj9rz1h6fz8a/AADNsPGqcL0TMdxhuH0vjygea?dl=0


Dokumentaion: Montag, 4. April 2016, 18:00 – 21:00
HOTEL WIEN_Kulturzentrum

Internationaler Stammtisch mit Flüchtlingen: Bericht der Bernburger Soziallotsen.

Am Montag, den 4. April 2016 berichteten Soziallotsen aus Bernburg über Ihre Arbeit.
Seit einem knappen Jahr sind im Salzlandkreis sogenannte Soziallotsen ehrenamtlich im Einsatz. Für die Stadt Bernburg (Saale) sind derzeit sechs Sozialosten bestellt. Koordiniert werden die Bernburger Soziallotsen von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Frau Regina Stein. Jeden Montag von 9:00 bis 12:00 bieten die Bernburger Soziallotsen in der Sozialstation in der Auguststraße 68 gegenüber dem Bernburger Bahnhof eine Sprechstunde an (von der es dann oft mit den Betroffenen in eines der Ämter geht..).

Interessierte Bernburger und Flüchtlinge wurden an Fallbeispielen informiert für wen die Soziallotsen tätig sind und wie die Begleitung und Hilfestellung im Alltag der ehrenamtlichen Integrationshelfer aussieht.

Das Soziallotsenprojekt des Landkreises wurde zum 01.06.2015 mit 13 Soziallotsen gestartet. Inzwischen sind 47 Soziallotsen für den Salzlandkreis bestellt wurden.Einen Teil der heute im Salzlandkreis tätigen sind in der Präsentation der Volksstimme mit Bild dargestellt: Gesicht zeigen

Neben Frau Regina Stein berichteten die Bernburger Soziallotsen Doris Maedge, Katharina Davarre und Beate Hecke von Ihrer mit großen persönlichen Engagement gekennzeichneten Betreuungsabläufen. Die persönliche Belastungsgrenze ist bei der der Vielzahl zu lösenden Fragen mit den sehr vielen behördlichen, sprachlichen und kulturellen Herausforderungen sehr schnell erreicht.

Diskussion_4-4-2016
Diskussion mit dem Podium von links: Katharina Davarre , Regina Stein, Beate Hecke, Prof. Erich Buhmann und Doris Maedge

Die Soziallotsen betreuen die Flüchtlinge, die als Familien direkt in von Landkreis angemieteten Wohnungen untergekommen sind. In Bernburg sind das derzeit etwa 250 Flüchtlinge. So betreut jeder Bernburger Soziallotse derzeit mindestens 20 Personen.Die Soziallotsen erhielten am Anfang zunächst eine Einführungsausbildung in den Prozess des Asylrechtes, den jeder Flüchtling durchlaufen muss (Antrag auf Asyl, Melderecht, verschiedenen Aufenthaltsrechte) und die für Flüchtlinge wesentlichen Regeln des Sozialrechtes (Antrag auf Geldkarten, Sozialscheine für medizinische Leistungen, für Möbel, für Kindergartenplätze u.v.a.).

Obwohl diese Verwaltungsprozesse schon für viele deutschsprachige Bürger schwer zu verstehen sind, ist es schier nicht leistbar diese jemanden der andere kulturelle Abläufe gewöhnt ist in einer fremden Sprache  zu vermitteln. Schrittweise stehen nun arabische Handzettel zur Verfügung, aber in den ersten Wochen war jeder Schritt ein Martyrium für Betreuer und Betroffene. Für die Übersetzung in das Arabische konnten die Bernburger oft auf den Soziallotsen Ibrahima Jakite aus Nord-Mali zurückgreifen. Grundsätzlich besteht ein großes Defizit in der Verfügbarkeit der Übersetzung in das Arabische. Oft muss auf Netzwerke über die die Englische Sprache im Familienverbund, zum Teil dann auch über Telefonkonferenzen, geholfen werden.

Teilnehmer, hier aus mehr als fünf Nationen
Interessierte Teilnehmer, hier aus mehr als fünf Nationen

Allen Flüchtlingen wird in Bernburg ein Deutschunterricht angeboten. Ziel der Kurse sollte zunächst die Prüfung für das Goethe-Zertifikat A1 sein, das  ganz einfache Sprachkenntnisse bestätigt. Diese erste Stufe (A1) ist der erste Schritt auf der sechsstufigen Kompetenzskala des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Mitglieder einer von Bernburger Soziallotsen betreuten Familie
Mitglieder einer von Bernburger Soziallotsen betreuten Familie

Weitere Hintergründe zu dem Modell Soziallotsen im Salzlandkreis:
Die Anzahl der Soziallotsen und ihre Berufung richtet sich nach dem jeweiligen örtlichen Bedarf der sich aus den in Wohnungen untergebrachten Asylbewerbern ergibt. Die Berufung erfolgt nach Abstimmung über die Anzahl auf Vorschlag der jeweiligen Stadt, Gemeinde oder Verbandsgemeinde.
Aufgrund der momentan stagnierenden Zuweisungszahlen sind derzeit keine weiteren Bestellungen vorgesehen.
Grundsätze, Aufgabenfeldern und die Aufwandsentschädigung der Soziallotsentätigkeit des Salzlandkreises sind in einer Satzung definiert. Der Link hierzu: http://www.salzlandkreis.de/Salzlandkreis/Verwaltung/Satzungen/main.htm
Die Satzung zu den Soziallotsen finden Sie unter dem Bereich Kreistagsangelegenheiten.

Aktuelle Probleme:
Seit der Diskussion zum Internationalen Stammtisch am 7. März und am Stammtisch vom 4. April haben sich folgende Problemfelder herausgestellt, die im Zuständigkeitsbereich des Landrates diskutiert werden sollen:

  1. Für Flüchtlinge ist es nicht nachvollziehbar wer wann zur Anhörung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in der Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt eingeladen wird. Die Flüchtlinge sollen auf die schriftliche Einladung zum Gespräch warten. Flüchtlinge die mehrere Monate auf eine Einladung warten interpretieren dies so, als ob diese immer noch nicht erfolgte Einladung aufgrund einer negativen Vorentscheidung so lange dauert.  Zum Teil sprechen daher ungeduldige Flüchtlinge ohne Termin in Halberstadt vor und werden zugelassen, in der Regel werden diese aber auch nicht zugelassen. Wir wurden darauf hingewiesen, dass andere Landkreise zum Teil diese Unsicherheiten ab puffern, indem Sie mit der ZAST für Ihre Flüchtlinge die Anhörungstermine koordinieren und Gruppenfahrten organisieren.
  2. Einzelreisende, die nach der Anhörung ihre dreijährige Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben, werden aufgefordert aus der Gemeinschaftsunterkunft aus zu ziehen. Einzelreisende kann derzeit kein Wohnraum in Bernburg angeboten werden. Es sollte daher versucht werden a) Wege zu finden, bei denen Einzelreisende noch solange in der Gemeinschaftsunterkunft bleiben können, bis dieser Ihre Sprachkurs zumindest mit dem Zertifikat A1 abgeschlossen hat und b) sollten Wege gefunden werden, dass Einzelreisende mit Aufenthaltsgenehmigung, die aktiv Integrationsangebote in Bernburg annehmen in Bernburg auch Wohnraum bekommen können.
  3. Für Familien in Wohnungen, die wie beispielsweise in Biendorf sehr stark von Ihren Nachbarn unterstützt wurden, die Kinder in den Einrichtungen haben und wohl bald Ihren Aufenthaltstitel bekommen muss, unbedingt ein Weg gefunden werden, damit diese von der Bevölkerung getragenen Integrationsleistungen nicht durch angeordneten Wegzug „verbrannt“ werden.

Wir wollen diese drei Punkte mit dem Landrat besprechen und werden hier über Lösungswege berichten.


 

Dokumentation: Montag, 7. März 2016, 18:00 – 20:00
HOTEL WIEN_Kulturzentrum

Internationaler Stammtisch mit Flüchtlingen:
Workshop: Anhörung vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge:

Vorbereitung auf das Gespräch. Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt für Betreuer von Flüchtlingen und Flüchtlingen, die noch kein Anhörungsgespräch hatten.

Der Referent Dr. Carsten Hörich hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Bereich des Migrationsrecht promoviert und ist als freier Dozent für Migrationsrecht tätig.  Kontakt: carsten.hoerich(at)jura.uni-halle.de

Ankündigung Workshop zur Anhörung des Flüchtlingsrates am 7.3.2016
Ankündigung Workshop zur Anhörung des Flüchtlingsrates am 7.3.2016

 

Schrittweise Erläuterungen des Anhörungsverfahrens am 7.3.2016
Schrittweise Erläuterungen des Anhörungsverfahrens am 7.3.2016

Der Abend begann  mit einer lukullischen Überraschung.  Syrische Familien hatten zahlreiche syrische Leckerbissen vorbereitet. Die Gerichte mit Couscous, Reis und vielen frischen Salaten waren sehr schmackhaft und in so großer Menge, dass alle der über zweihundert Gäste etwas zum Kosten bekamen. Ein ganz ganz großes Kompliment für die Leistung!

Couscous, feine Reisgerichte und viele frische Salate
Couscous, feine Reisgerichte und viele frische Salate

In der Sequenz des Ablaufs des Anhörungsverfahrens wurden vor über die große Anzahl an Flüchtlingen und Bernburgern  in Deutsch, Arabisch, Französisch und Englisch eingehende folgende Fragestellungen  erläutert:
– Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten?
– Wie läuft die Anhörung im Asylverfahren ab?
– Was muss ich beachten und welche Rechte habe ich?

Referent Jurist Dr. Carsten Hörich, Dolmetscher und Mitarbeiter des Flüchtlingsrates
Gastgeber, Referent Jurist Dr. Carsten Hörich, Dolmetscher und Mitarbeiter des Flüchtlingsrates

Die Flüchtlinge wurden aufgefordert sich darauf vorzubereiten die gesamte Geschichte der persönlichen Verfolgung im Detail vorzutragen und nach Möglichkeit Beweise mit zu bringen. Schon geringfügige Ungenauigkeiten können zur Aberkennung führen. Ferner wurde die Rolle des Übersetzers und der Wortprotokolls deutlich gemacht.

Als Empfehlung zur Einführung wurde das mehrsprachige Informationsblatt des Informationsverbund Asyl und Migration verteilt, das aber auch zum herunterladen zur Verfügung steht: „Anhörung“

Mehrgeneration .. alle warten auf den Anhörungstermin
Mehrgeneration, zahlreiche Herkunftsländer .. fast alle warten auf den Anhörungstermin

Zum Schluss wurde von zahlreichen Flüchtlingen die Ohnmacht und Verunsicherung über die Ungewissheit bezüglich des Termins des Anhörung geäußert. Viele warten nun schon länger als 6 Monate, während einige wenige schon nach 3 Monaten zur Anhörung eingeladen wurden.

Der Referent betonte, dass keiner der Flüchtlinge diese sehr unterschiedliche Länge der Wartezeit persönlich nehmen darf. Es ist derzeit reiner Zufall wer wann den Termin bekommt. Es gibt keine Möglichkeit diesen Termin schneller ein zu klagen.

Jeder einzelne Flüchtling muss mit dieser Unsicherheit umgehen und gleichzeitig alles darauf zu setzen während dieser Wartezeit Deutsch zu lernen und sich bei der Arbeitsagentur ab einer Mindestsprachkenntnis zunächst um Praktika zur Einarbeitung zu bemühen. Da die Deutschkenntnisse bei vielen soweit sind dass diese mit Deutschen geübt werden könnten sind Möglichkeiten des Austausches mit Bernburgern auf Deutsch gesucht.

Nach der Erläuterungen folgten zahlreiche Fragen und Diskussionsbeiträge
Nach der Erläuterungen folgten zahlreiche Fragen und Diskussionsbeiträge

Wie gut die Deutschkenntnisse zum Teil schon sind zeigt die Erklärung der Syrer zum Internationalen Bernburger Stammtisch am 7.3.2016:

Erklärung von Ali Sulaiman im Namen aller syrischen Flüchtlinge, die jetzt in Bernburg leben
anlässlich des Internationalen Stammtisches am 7. März 2016 in Bernburg vorgelesen

„Guten Abend meine Damen und Herren, hallo zusammen, ich möchte hier über ein Thema sprechen.
Es ist etwas, was uns alle betrifft, ob wir Syrer sind oder Deutsche oder woher auch immer sonst wir kommen.
Ich weiß und Ihr wisst es auch, dass viele Deutsche die Situation in Syrien jetzt besser verstehen, einschließlich, warum so viele Flüchtlinge kommen.
Aber ich möchte mit meinen Worten nun einiges ansprechen.

Ich möchte sagen; wir sind geflohen, weggerannt vor Tod, Terror, Unterdrückung der Freiheit und vor permanenter Unsicherheit.
Wir sind nicht aus unseren eigenen persönlichen Gründen oder aus wirtschaftlichen Gründen hier.
Der Krieg hat uns auf diesen Weg gezwungen, dazu, ein neues Leben anzufangen.

Wir wissen, dass viele von Ihnen hier in Deutschland und Ihre Familien, Ihre Vorfahren den Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Sie wissen, wie das ist. Der Krieg ist immer hässlich.
Ich bitte Sie also, sich kurz vorzustellen, wie schmerzhaft es für jeden Menschen ist, wenn vor seinen Augen sein Land zerstört wird.
Er steht hilflos davor und er kann nichts, rein gar nichts tun, seine Heimat zu retten.

Wir waren vorher sehr glücklich in unserem Leben in Syrien. Niemand dachte vor dem Krieg daran oder hätte es sich vorstellen können, das Land zu verlassen. Das verursacht uns viel Schmerz.
Aber alles, was mit uns geschieht, ist auch unser Schicksal.
Mir ist es wichtig, dass Sie wissen:
Wir möchten uns in Ihre Gemeinschaft und Ihre Gemeinde integrieren.
Wir fühlen uns dem deutschen Recht verpflichtet und wir wollen auch mit Ihnen in Frieden leben, ein gemeinsames Leben. Das wir zusammen stehen.
Denn zusammen sind wir stärker und wir müssen uns auch gegenseitig unterstützen, beharrlich zu sein.
Wir können dies nicht alles allein schaffen. Nur mit Ihrer Hilfe werden wir das Unmögliche erreichen.
Denn wir wollen von hier sein und ein Teil der deutschen Gesellschaft werden. Wir haben viel verloren, aber wir haben immer noch unsere Träume behalten.
Wir möchten hier in Deutschland unsere Träume verwirklichen, um sie hier positiv in Ihre Gemeinschaft einzubringen.
Ihr Land ist sehr schön und wir wissen, dass auch Sie, die Menschen hier in Deutschland, den Frieden lieben.

Ich wünsche, dass Sie und Ihr mich auf gute Weise versteht.
Wenn Sie eine Frage haben, oder ein Anregung, etwas, das Sie sagen möchten: Herzlich Willkommen.
Und schließlich danke ich Ihnen und Euch für Ihre und Eure Zeit. Ich danke auch für die Aufmerksamkeit.
Und ich wünsche Ihnen alles Gute im Leben.“

Ali Sulaiman, im Namen aller Syrer in der Gemeinschaftsunterkunft in der Aderstedter Straße

Ali Sulaiman ist  Sprecher der Syrer in der Gemeinschaftsunterkunft in der Aderstedter Straße, Bernburg

Lehrer und auch Betreuer...
Lehrer und auch Betreuer… ein spannender Weg

Danksagungen für die Unterstützung des Workshops am 7.3.2016
Danke an den Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. für die Organisation und Finanzierung des Referenten und der Dolmetscher sowie der Bereitstellung der Informationsmaterialien,
Dank an die syrische Organisationsgruppe für die Verköstigung,
Danke an das Kulturzentrum Hotel Wien für die zur Verfügung Stellung der Räume,
Dank an den Kultur Markt Bernburg e.V. für die Übernahme der Kosten für die Getränke,
Dank an Jeanne Colgan, Grete Eschrich, Anton Spitz und Noah Buhmann für die tatkräftige Vor- und Nachbereitung,
Dank an Joachim Hennecke für die Bilddokumentation, sowie
Dank an die Dozenten der Kreisvolkshochschule Salzlandkreis und der Hochschule Anhalt für die Unterstützung.

Links zu Materalien und weiterführende Links:
Bernburger Erklärung der Syrer vom 7.3.2016 zum Ausdruck:
Montagsforum-INTERENATIONAL-ERKLÄRUNG-BERNBURGER-SYRER-7-März-2016

Die zahlreichen Bilder von Joachim Hennecke können sie einsehen in der Galerie; Bernburger Internationalen Stammtisch am 7.3.2016

Mehrsprachige Ausgaben des Informationen des Informationsverbund Asyl und Migration  „Anhörung“

Link zu aktuellen Vorträge zum Migrationsrecht und Migrationspraxis im Rahmen der „Open Lectures“ der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg (Stand 7.12.2015…)

Flyer der Ankündigung des Bernburger Internationalen Stammtisches vom 7.3.2016 zum herunterladen: 2016-March-7_Bernburg-Anhörung

Kontakt zum Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit in Bernburg unter Telefon 0800/45 55 52 0 oder via E-Mail unter bernburg.migration@arbeitsagentur.de
Kontakt: Stefanie Deutschbein, Ausländerbeauftragte der Agentur für Arbeit in Bernburg
Wie oben erwähnt vermitteln die Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services Praktika mit entsprechend vor-qualifizierten Flüchtlingen. Arbeitgeber, die bereit sind, Flüchtlingen zum Beispiel im Rahmen von Praktika, eine Chance zu geben oder sich zum Beschäftigungspotenzial der Flüchtlinge informieren wollen werden aufgefordert Kontakt auf zu nehmen. Bis jetzt konnten schon die ersten Lehrstellen, zum Beispiel für Köche vermittelt werden.


DOKUMENTATION: Montag, 25. Januar 2016:
19:00 – 21:00 HOTEL WIEN_Kulturzentrum

DOKUMENTATION: Montag, 25. Januar 2016:Ort: HOTEL WIEN Kulturzentrum

Friedliches Miteinander von Afrikanern, Syrern und Alt-Bernburgern

Bericht zum Neujahresempfang des Internationalen Stammtisches mit Landrat Markus Bauer am 25. Januar 2016

Zu der kleinen Feier zum einjährigen Bestehen des Internationalen monatlichen Bernburger Stammtisches kamen mehr als einhundert Gäste aus über zehn Nationen zu italienischer Pasta und afrikanischer Musik.

neujahr-2016-promo

Landrat Markus Bauer diskutiert mit Kriegsflüchtlingen
Landrat Markus Bauer diskutiert mit Kriegsflüchtlingen

Landrat Markus Bauer begrüßte diese große Gruppe Flüchtlinge und die zahlreichen Bernburger Gäste recht herzlich zum Neuen Jahr. Die zum Teil arabisch sprechenden Neu­bernburger waren sehr angetan, dass der Mitarbeiter des Salzlandkreises, Seluan Al-Chakmakchi, das Grußwort gleich ins Arabische übersetzten konnte. Landrat Markus Bauer bat die Flüchtlinge um Geduld für die Länge der Verwaltungsprozesse und Verfahren, die nicht immer in der Hand der Mitarbeiter des Land­kreises liegen. „Vieles konnte im letzten Jahr Dank des Betreuungskonzeptes verbessert und beschleunigt werden“, erläuterte der Verwaltungschef. Er freue sich, dass der Landkreis alle Flüchtlinge vor dem Winter aus der Notunterkunft in angemessenen Wohnraum umsiedeln konnte und dass die Grundlagenkurse zum Erlernen der deutschen Sprache angeboten werden können. Dieser Erfolg sei der Leistung von vielen Mitarbeitern bei den freien Trägern, den Rettungsdiensten und den Verwaltungen zu verdanken. Die Arbeitsvermittlung werde derzeit in Kooperation mit dem Jobcenter organisiert. Eine große Hilfe für die Anfangsbetreuung sei der Einsatz der in vielen Orten bereits etablierten Soziallotsen. Landrat Bauer forderte die Flüchtlinge auf, sich auf die deutschen Eigenarten, wie die pünktliche Einhaltung von Terminen in der Verwaltung, einzustellen. In Deutschland seien die Gepflogenheiten anders als in den Heimatländern. Im Rahmen der Betreuung sollen diese Punkte vermittelt werden, um Missverstehen vorzubeugen.

Professor Buhmann hielt als Moderator des Bernburger Montagsforums fest, dass Bernburg durch die Ansiedlung weiterer Internationaler Firmen, durch die höheren Anzahlen an inter­nationalen Studenten und durch neu angekommene Kriegsflüchtlinge im vergangenen Jahr noch internationaler geworden ist. Das Erscheinungsbild in den Straßen ist nicht nur vielfäl­tiger, sondern vor allem auch jünger geworden. Die Integration der Internationalen Studenten und der Flüchtlinge geschieht nicht von selbst und benötigt auch etwas Zeit. Für beide Seiten gilt wohl, dass schon das tägliche Hallo auf der Straße wichtig für das Gefühl des Miteinanders ist. Am besten funktioniert die Integration der Kinder in der Schule. Auch ein Arbeitsumfeld oder Vereine und Kirchengemeinden sind fruchtbare Umfelder für Integration. Flüchtlinge haben ein extrem hohes Maß an Eigeninitiative unter Beweis gestellt. Zur Integration ist aber Hilfe zur Selbsthilfe, wie beispielsweise eine höhere Anzahl von Sozialbetreuungskräften, notwendig.

Seit einem Jahr lädt das Bernburger Montagsforum am ersten Montag im Monat regelmäßig Flüchtlinge zum Dialog über deren Fragen zum täglichen Leben in Bernburg ein. Der monatliche Internationale Stammtisch Bernburg bietet einen kleinen Beitrag für einen Austausch zwischen Neu- und Altbernburgern an, in der Regel jeden ersten Montag (je nach Monatslage auch einmal am letzten Montag) im Monat treffen wir uns von 18:00 bis 21:00 im Kulturzentrum Hotel Wien, Ecke Krumbholz/Breite Straße. Räumlich ist dieser internationale Stammtisch dieses Jahr nun vom Restaurant Maximvs in das Hotel Wien umgezogen, um gerade im Winter mehr Raum für Begegnung zu haben.

Junge Flüchtlingsfamile die Ihre Studium abbrechen mussten und nun an der Hochschule Anhalt einen Intensivsprachkurs besuchen
Junge Flüchtlingsfamile die Ihre Studium abbrechen mussten und nun an der Hochschule Anhalt einen Intensivsprachkurs besuchen
Großer Andrang beim Internationalen Neujahresempfang 2016 in Bernburg
Großer Andrang beim Internationalen Neujahresempfang 2016 in Bernburg, Kulturzentrum Hotel Wien

Weil Essen und Musik verbindet, gab es frische italienische Pasta aus der Manufaktur aus der Talstadt und afrikanische Musik. Die Pasta wurde von dem Initiator der neuen Pastamanufaktur Dr. Giorgio Gabriele Locci persönlich präsentiert…mit unterschiedlichen frischen Kräuterfüllungen und herrlichen Soßen!

Elfi Kritzler und Dr. Giorgio Gabriele von La Pastamanufaktur haben persönlich zahlreiche sehr schmackhafte Pastasorten vor Ort aufgewärmt und serviert
Effi Kritzler und Dr. Giorgio Gabriele von La Pastamanufaktur haben persönlich zahlreiche sehr schmackhafte Pastasorten vor Ort aufgewärmt und serviert
Landrat Markus Bauer und Seluan Al-Chakmakch führen zahlreiche Gespräche mit Flüchtlingen
Landrat Markus Bauer und Seluan Al-Chakmakch führen zahlreiche Gespräche mit Flüchtlingen
Alhassan Nadagombo, ehem. Mitglied der Fußballnationalmannschaft von Togo und von Askania leitet die Musikgruppe WORLD MELANGE
Alhassan Nadagombo (Bildmitte), ehem. Mitglied der Fußballnationalmannschaft von Togo und später Spieler von Askania leitet die Musikgruppe WORLD MELANGE

Für die Life Musik sorgte wieder Alhassan Nadagombo, ehemals Nationalfußballspieler in Togo und später aktiv bei Askania, als Musikalischer Leiter von WORLD MELANGE.

Ob aus Afrika oder aus Syrien, fast jeder packt beim Internationalen Stammtisch mit an, trägt Tische und Stühle, teilt Essen und Getränke aus, spült ab und nimmt den Schrubber, um anschließend den Toilettenbereich zu wischen. Dieses Engagement macht die Teilnehmer des Internationalen Stammtisches zuversichtlich, dass die Integration in Bernburg gelingen kann.

Die Organisatoren des Stammtisches bereiten jeweils einen Themenblock mit einem Fach­referenten, internationale Leckerbissen und internationale Musik vor. Es gibt grundsätzlich keinen Alkohol, überwiegend Vegetarisches aber immer jede Menge interessante Gespräche mit in der Regel Vertretern von über zehn Nationen.

Zu den Treffen kommen die Neuangekommenen, die Interesse an der Integration in Bernburg haben. Sie suchen Kontaktpersonen, die ihnen helfen, ihr Deutsch zu verbessern, einen Praktikumsplatz oder einen Verein zu finden. Wer immer Lust und Zeit für einen solchen Austausch hat oder wer sogar bereit ist, dem Neubernburger als Pate für die täg­lichen Fragen in der neuen Umgebung zur Verfügung zu stehen, ist herzlich eingeladen zu den Internationalen Stammtischen zu kommen.

Das Schwerpunktthema des folgenden Termins am Montag, den 07. März 2016 ist ein Workshop des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt zum Thema Anhörung. Alle weiteren Termine sind jeweils unter der Webseite http://montagsforum.blogsport.eu/ gepostet.
Die Galerie der Bilder von Joachim Hennecke kann hier eingesehen werden:
https://www.dropbox.com/sh/4y4k72s42v5pxp0/AACgNFeRdDwubco6Gw2RHIQ_a?dl=0
Herr Hennecke stellt die Bilder zum Herunterladen zur Verfügung


Dokumentation Bernburger Internationaler Stammtisch 2015 (Dezember  2015 – Februar 2014)


Dokumentation Montag, 28. Dezember 2015:

Dezember-2015

Dokumentation Montag, 28. Dezember 2015:
Kaffee, Kuchen und feine Gerichte aus Afrika und Deutschland. Der Internationaler Stammtisch zur Jahreswende
Im Rahmen des monatlichen internationalen Montagsstammtisch zum
Dialog zwischen zugezogenen und gebürtigen Bernburgern luden wir am Montag, den 28.12.2015 zwischen 16:00 und 20:00 in das Kulturzentrum Hotel Wien in der Krumbholzstraße 17-18 ein.

Der monatliche Bernburger Internationale Stammtisch zum Jahresausklang stieß auf großes Interesse. Die über fünfzig Teilnehmer aus vierzehn Ländern nehmen alle an den laufenden Deutschkursen teil und haben großes Interesse so schnell wie möglich einen Praktikumsplatz zu bekommen. Das ist notwendig, um die von Allen mitgebrachten Kompetenzen anzuerkennen und wertzuschätzen. Da zumindest einige der Teilnehmer aufgrund der Kriegszustände in Ihrem Heimatland schon dreijährige Aufenthaltstitel erhalten haben, wird hier viel Arbeit auf die Arbeitsagentur und die mit der beruflichen Qualifikation und der Deutschausbildung beauftragten Träger zu kommen.

Weiterhin würden gerne sich noch mehr der Flüchtlinge in Sportvereinen einbringen. Zur Vermittlung sollten die informellen Netzwerke zwischen den Trägern, den Vereinen und den öffentlichen Stellen noch stärker aktiviert werden. Den kulinarischen Höhepunkt lieferten verschiedene Köche aus Afrika, die köstliche landestypische Appetithappen vorbereitet hatten.

Für die Beteiligung an den Gesprächen mit Flüchtlingen während der monatlichen internationalen Stammtische suchen wir noch mehr Bernburger Gesprächspartner. Der Austausch mit Menschen aus vielen Nationen ist zeigte sich in den letzten Monaten als sehr spannend und ist zudem unabdingbar für ein gelingendes Ankommen der Neubernburger.

Der nächste Termin: Montag, den 25. Januar 2016: 19:00 – 21:00 HOTEL WIEN, Kulturzentrum: Internationaler Neujahresempfang mit Landrat Markus Bauer

Der link mit weiteren Terminen http://montagsforum.blogsport.eu/aktuell/rassismus

20151228-internationaler-Stammtisch

Bildtitel: Zwischen den Jahren einmal kurz abschalten – Im Gespräch mit Bernburgern: Flüchtlinge und Migranten aus Afghanistan, China, Eritrea, Iran, Kenia, Pakistan, Somalia, Syrien, Togo, Namibia, Niger, Vietnam u.a.

Link zu Galerie mit weiteren Bildern von diesem Abend

Montag, 21. Dezember 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
– Großer Saal an der Saale unten:
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt:
Thema: Das Anerkennungsverfahren für Asylbewerber
Die Rolle der Anhörung und Erfahrungen mit der Praxis dieser Verfahren

Gesprächspartner: Stefanie Mürbe, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Die mündliche Anhörung bei dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entscheidet ob ein Flüchtling ein politisches Asyl in Deutschland bekommt oder nicht.
Wie fair sind diese Interviews für den Antragsteller?
Haben Antragsteller aus sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ überhaupt eine Chance politisches Asyl zu bekommen oder geht es eigentlich de facto nur um die politische Einschätzung der jeweiligen Länder?
Frau Mürbe hatte aus der diesbezüglichen Arbeit des Flüchtlingsrates berichtet.
Der Flüchtlingsrat in Sachsen-Anhalt stellt auf seiner Internetseite die jeweils aktuellen Hinweise in möglichst allen relevanten Sprachen zur Verfügung: http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/
Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. setzt sich für die Anerkennung der Rechte von Flüchtlingen und die Verbesserung ihrer Lebenssituation ein.  In Sachsen-Anhalt wurde der Flüchtlingsrat 1994 als unabhängiger Verein gegründet und ist bundesweit im Austausch mit dem Förderverein Pro Asyl.

Frage 1: Wie fair sind die Interviews im Anhörungsverfahren für den Antragsteller?
Der Antragsteller muss auf diese Gespräche vorbereitet sein. Er muss den Nachweis der persönlichen politischen Verfolgung bringen.
Im internationalen Stammtisch am 7. März 2016 um 18:00 soll dieses Thema daher in Form eines Workshops im Kulturzentrum Hotel Wien noch einmal vertieft werden.

Frage 2: Haben Antragsteller aus sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ überhaupt eine Chance politisches Asyl zu bekommen oder geht es eigentlich de facto nur um die politische Einschätzung der jeweiligen Länder?
Die aktuelle Liste des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge für http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylverfahren/BesondereVerfahren/SichereHerkunftsl%C3%A4nder/sichere-herkunftsl%C3%A4nder.html
Für diese Länder gelten die dort beschriebenen verkürzten Prüfungsverfahren.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Ländern in denen es der Flüchtling nicht leicht hat seine politische Verfolgung glaubhaft zu machen. Hierzu können als erste Orientierung die Statistiken des Bundesamtes für Migration unter http://www.bamf.de ausgewertet werden.
Link auf die Seite des Bundesamtes: Asylverfahren
Aktuelle Zahlen zu Asyl, Migration sowie zur Integration bietet die Broschüre „Das Bundesamt in Zahlen 2014„.
Für die konkrete Einschätzung muss aber bei einschlägigen Experten nachgefragt werden.
November 2015

Montag 30. November 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt:
Die Vermittlung von Arbeit für Flüchtlinge
Hürden und deren Bewältigung

Auch in der Region Bernburg suchen manche Arbeitgeber dringend Mitarbeiter. Es liegt daher nahe diese nicht zu besetzenden Stellen mit arbeitswilligen Flüchtlingen zu besetzen.
Im Rahmen des monatlichen Internationalen Stammtisch in Bernburg hat Frau Stefanie Deutschbein von der Agentur für Arbeit Bernburg interessierten Bürgern und Flüchtlingen einen Statusbericht über die Konzepte der Agentur zur Arbeitsvermittlung von Flüchtlingen gegeben. Die öffentliche Diskussion fand im Restaurant Maximvs, Saalplatz 3 im unteren Gastraum statt. Frau Deutschbein ist die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Bernburger Agentur. An dem Abend hat Sie sehr engagiert über die zahlreichen Hindernisse und der möglichen Bewältigung berichtet.
Viele Hürden müssen auf diesem Weg überwunden werden: Der Asylbewerber muss eine Arbeitsgenehmigung erhalten. Hier kann die Ausländerbehörde nach aktueller Rechtslage schon nach kurzer Zeit zustimmen, wenn diese keine Hinderungsgründe sieht. Dann muss die jeweilige ausländische Berufliche Qualifikation anerkannt werden und schließlich muss der Arbeitgeber den Nachweis erbringen, dass dieser Arbeitsplatz nicht mit einem deutschen Bewerber besetzt werden kann.
Sofern die berufliche Qualifikation des Flüchtlings nicht in einem technologieorientierten Fach ist, in dem auch durchgehend in englischer Sprache gesprochen werden kann, ist neben dem Aufenthaltsstatus, der beruflichen Qualifikation die rasche Aneignung der deutschen Sprache eine ganz zentrale Voraussetzung.
Frau Deutschbein überzeugte, dass die Bernburger Arbeitsagentur für diese neue Herausforderung sehr gut vorbereitet ist und eine Reihe von Konzepten mit Partnern wie der Evangelischen Stiftung St. Johannis, der Kreisvolkshochschule oder der Hochschule Anhalt entwickelt. So werden Konzepte entwickelte bei denen die berufliche Qualifikation von Flüchtlingen mit hoher Bleibeperspektive rasch mit den derzeitigen offenen Stellen abgeglichen werden sollen.
Auch wenn der Schwerpunkt der Vermittlung und Weiterqualifizierung den Flüchtlingen aus Gebieten mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Anerkennung und für den Jugendlichen gilt, wird versucht jeden Arbeitswilligen zu vermitteln.
Am Montag, den 21. Dezember 2015 um 19:00 wird das Thema Anerkennungsverfahren von Flüchtlingen Schwerpunkt des Internationalen Stammtisches sein.
Deutschbein
Großes Interesse bei Bürgern und Flüchtlingen bei der Einführung über die Arbeitsvermittlung für Migranten in Deutsch, Englisch und Französisch von Frau Sabine Deutschbein, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Bernburg

Oktober 2015

Freitag, den 16. Oktober 2015 auf dem
KULTUR MARKT BERNBURG in der Talstadt:
Internationale Welcome Lounge im Alten Rathaus am Markt
mit Afrikanischen Köstlichkeiten, Crepes und Jam Workshop mit World Melange
Link zu der Bildergalerie

September 2015
Ein zentrales Informationsangebot für den Austausch zur Flüchtlingsarbeit im Salzlandkreis wurde am Freitag, den 25. September 2015, 14.00 – 17.30 Uhr von der LAMSA in Bernburg im Kurhaus angeboten:
Die Dokumentation zum Dialogforum am 25.09.2015 ist auf der Integrationsseite es Landes eingestellt:
„Willkommen in der Region?! – Perspektiven einer Willkommenskultur im Salzlandkreis“
——————
Zum internationalen Stammtisches in Kooperation mit Kultur Markt Bernburg e.V.:
Montag 28. September 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt: Veranstaltung zur Interkulturellen Woche
Musik verbindet
Der Beginn der Interkulturellen Woche 2015 in Bernburg
Fünfzig von den derzeit 470 Flüchtlingen in Bernburg läuteten die bundesweite Internationale Woche in der Saalestadt ein:
IKW-2015-09-28
Link zu Bildern zum Beginn der Interkulturellen Woche 2015 in Bernburg am 28. September 2015.
Zu der öffentliche Probe für die Jam Session am folgenden Tag auf dem Karlsplatz zur Hauptveranstaltung der diesjährigen Interkulturellen Woche in Bernburg kamen Flüchtlinge aus Albanien, Benin, Guinea-Bissau, Kamerun, Kosovo, Kroatien, Serbien, Syrien und Togo: Musik verbindet über alle Grenzen hinweg!

Hinweis:
Dienstag, 29. September: KARLSPLATZ BERNBURG
Hier fand die Hauptveranstaltung der Interkulturelle Woche im Salzlandkreis mit der Aktion „Wir sind alle im gleichen Boot“ von 9:00 biss 13:00 statt
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Aufruf für Sachspenden für Kriegsflüchtlinge in Bernburg:
18.09.2015: Die Annahme von Sachspenden ist nach Auskunft von Frau Hajek-Hoffmann, Amtsleiterin des Sozialamtes der Stadt Bernburg (Saale) nun im Sozialzentrum, Auguststraße 68 in Bernburg (Saale) montags-freitags von 07:00 Uhr bis 15:30 Uhr (nach Absprache mit dem Leiter der Einrichtung, Herrn Marcel Perner Tel. 03471 689872-4 auch später) möglich. Bitte stimmen Sie vorher mit Herrn Pernern den Bedarf ab. Derzeit werden wohl von den Neuankömmlingen gut erhaltene Winterkleidung und von denen die in Wohnungen unter kommen eine Minimalausstattung für die Küche benötigt.

Bericht von der spontanen Teilnahme am Empfang der ersten Flüchtlinge in Mitteldeutschland über Ungarn und Österreich.
Samstag 5. September 2015 um 20:30
Ort: Bahnhof Saalfeld, Saale
Ankunft von 560 Flüchtlingen aus Syrien in Mitteldeutschland
Eine große Gruppe engagierter Bürger, darunter auch eine kleine Gruppe um MdL Sören Herbst aus Sachsen-Anhalt, haben sich gefreut mit dem Begrüßungslied :
„Say it loud, say it clear:
Refugees are Welcome here! „

die ersten Flüchtlinge aus dem Zug über Ungarn und Österreich in Saalfeld willkommen heißen zu dürfen.
Etwa 150 dieser Flüchtlinge wurden nach einer Pause dann nach Sachsen-Anhalt weiter gefahren.
Ministerpräsident Ramelow bedankt sich bei den Bürgern in Saalfeld: „Diese überwältigende Begrüßung in Saalfeld macht diesen Tag zu dem glücklichsten Tag in meinem Leben“
Diese erste herzliche Begrüßung in Mitteldeutschland der seit September 2015 nach Deutschland strömenden Welle der Kriegsflüchtlinge war ein hoffnunsvolles Zeichern: Ja alleine in Mitteldeutschland stehen im Herbst 2015 über 250.000 Wohnungen leer, es wäre daher sehr schön wenn es Euch in diesem Teil von Deutschland gefallen würde!
Banner-05sep2015
Link zu der Bildergalerie von Sören Herbst von der Ankunft am Bahnhof bis zum Empfang der Bürger beim Einsteigen in den Bahnhof.

Link von t-online zu deutschlandweiten News und Infos zur Flüchtlingskrise / Flüchtlinge und Asyl in Deutschland

Link zu den Online-Beiträgen der MZ zum Themenschwerpunkt: Flüchtlinge in Mitteldeutschland

Link zu MDR Reportagen Flüchtlinge in Mitteldeutschland

Einführung bei Spiegel Online: Fakten zur Flüchtlingskrise – endlich verständlich
August 2015
Montag 31. August 2015: Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Internationaler Stammtisch, Themenschwerpunkt:
Themenschwerpunkt: Erfahrungsaustausch mit LAMSA und gemeinsames Musizieren:

Link zu den Bildern der Jam Session mit Afrikanischen Trommeln am 31. August 2015

Am 31. August berichtete Noel Kabore vom LAMSA (Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.) aus Halle von dem neu gegründeten Beirat für Flüchtlinge im Salzlandkreis, der als eines der Projekte des Landkreises bei der Integration der Flüchtlinge helfen soll.

Juli 2015

Alhassan_2015
World Melange lädt Bernburger mit Interesse an afrikanischen Trommeln weiterhin zum mitmachen ein.
World-Melange_Reload_2015
Link zu den Bildern von Joachim Hennecke von der Session im Juli 2015.
Alhassan Nadagombe aus Togo und Jacob Mbessi aus Kamerun lassen die internationale Gruppe World Melange wieder auferstehen. Mit Gregory Kingtakem aus Kamerun haben drei Musiker World Melange aus Bernburg wieder aktiviert. World Melange war ein langjähriges Projekt der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis. An den Montagen, den 27. Juli und 31. August kamen neben einer Bernburgerin mit Querflöte und zweier Amerikanerin auch Afrikaner aus Burkina Faso, Benin, Elfenbeinküste und Guinea Bissau zum Neustart.

Juni 2015

Montag 1. Juni 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Internationaler Stammtisch auf der oberen Terrasse
Themenschwerpunkt: Die ersten Tage als Flüchtling in Bernburg

Montag 29. Juni 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS – Obere Terrasse
Internationaler Stammtisch
Themenschwerpunkt: Betreuung von Flüchtlingen Unterstützungskonzepte der Landesregierung.

Einführung durch Frau Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte der Landesregierung.
Gespräch der Integrationsbeauftragten mit Bernburger Flüchtlingen.

Mai 2015

Montag 11. Mai 2015 19:30 Uhr:
Capitol Kino | Auguststraße 14 | Bernburg
Veranstaltungshinweis:
Film ÖDLAND“
Damit das keiner so mitbemerkt
Dokumentarfilm & Filmgespräch

ödland
Inmitten von Wäldern und ein paar Schafweiden steht ein Wohnblock auf ehemaligem Kasernengelände der sowjetischen Armee.
Umringt von verfallenen Baracken und einem nagelneuen Maschendrahtzaun wachsen Aya, Momo und Mustafa auf. Sie verbringen die Ferien zu Hause im Asylbewerberheim. Ihre Heimatländer kennen die Kinder nur bruchstückhaft durch Erzählungen und aus dem Fernsehen. In Deutschland aufgewachsen, verstehen sie das mit dem „Asyl“ nicht so richtig und wollen eigentlich ganz normal sein. Sie vertreiben sich die Langeweile mit Fußball, machen einen Ausflug zum nahe gelegenen See und versuchen sich im Kupferschrotthandel.
Eine Geschichte von Kindheit, Heimat und der Suche nach Identität in einem Land, das sie eigentlich loswerden möchte.
„Ödland – Damit keiner das so mitbemerkt“ | Dokumentarfilm | D 2013 | 79 Min | Dt., Ar., Kurd. mit
engl. UT, Regie: Anne Kodura | Bildgestaltung und Montage: Friede Clausz | DIE ZONE # Filmproduktion
Im Anschluss an den Film fand eine spannende Diskussion mit Anne Kodura statt (Regie/Produktion).

April 2015

Montag 27. April 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch unten
Monatlicher Internationaler Stammtisch: Welcome to Bernburg – Bienvenue à Bernburg!
Themenschwerpunkt: Betreuung von Flüchtlingen in Bernburg
Frau Dix, Stiftung Evangelische Jugendstiftung (angefragt).
Gespräch der Integrationsbeauftragten mit Bernburger Flüchtlingen.

März 2015

Montag 30. März 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch unten
we-are-märz-2015
Monatlicher Internationaler Stammtisch: Welcome to Bernburg – Bienvenue à Bernburg!
Themenschwerpunkt: Vorstellung des Betreuungskonzeptes für Flüchtlinge der Verwaltung des Salzlandkreises.
Frau Stephan
Frau Reingard Stephan, Fachbereichsleiterin des Salzlandkreises hat das Betreuungskopzept vor einer großen Gruppe von interessierten Bürgern und Flüchtlingen vorgestellt.
Das Betreuungskonzept des Salzlandkreises für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen sieht eine Kombination aus freiwilligen Diensten, der sogenannte „Soziallotsen“ auf Kommunaler Ebene und Angebote von freien Trägern vor.
Das komplette Dokument hierzu kann im Internet des Salzlandkreises abgerufen werden: Betreuungskonzept des Salzlandkreises für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen
Frau Ines Golenia, Fachdienstleiterin des Salzlandkreis für Ausländer- und Asylrecht konnte an diesem Abend auch persönliche Fragen von Flüchtlingen aufnehmen.
Hier der Link zur Bildergalerie mit Aufnahmen von Joachim Hennecke von der regen Diskussion an diesen Abend.
2015-03-30
Von den Flüchtlingen wurde die Bedeutung eines aufeinander aufbauenden Deutschunterrichtes als Grundlage für die soziale und berufliche Eingliederung hervorgehoben. Ibrahim Traore, einer der Sprecher des Heimbeirates erklärte, dass er dafür gerne auch aus seiner Unterhaltssumme etwas bezahlen würde. Eine Besucherin hatte vorgeschlagen, dass Bürger die Möglichkeit bekommen sollten Wohnraum auch umsonst für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.
Wie in den Veranstaltungen in diese Reihe zuvor, war das große gegenseitige Engagement für den Dialog zwischen den Alt- und Neubernburgern wieder sehr deutlich geworden. Es ist wieder eine große Bereitschaft deutlich geworden den Betreuungsrahmen des Landkreises mit Leben aus zu füllen.

Das Betreuungskonzept wird derzeit in vielen Gremien vorgestellt. In Bernburg wird dies noch einmal durch den Kirschkreis am 8.5.2015 um 19:00 im Pfauschen Stift in Bernburg vorgestellt.

Bisherige Online-Berichterstattung in der MZ hierzu:
18.02.2015: Betreuungskonzept für Flüchtlinge im Salzlandkreis Ehrenamtliche Lotsen gesucht
Von Katharina Thormann und Marko Jeschor:
Der Salzlandkreis hat nun das Betreuungskonzept für Asylsuchende vorgestellt. Dafür sind auch etliche Freiwillige gefragt. Sogenannte „Soziallotsen“ sollen Ansprechpartner für die Flüchtlinge und auch für die Kreisverwaltung sein….
http://www.mz-web.de/aschersleben/betreuungskonzept-fuer-fluechtlinge-im-salzlandkreis-ehrenamtliche-lotsen-gesucht,20640874,29898788.html

Bisherige Online-Berichterstattung in der Volksstimme hierzu:
16.02.2015: Landrat stellt neues Betreuungskonzept vor
Mehr Betreuung für Asylbewerber
80 bis 90 Ausländer nimmt der Salzlandkreis pro Monat auf. Die Neuankömmlinge sollen bald intensiver betreut werden. Ein
Betreuungskonzept stellte Landrat Markus Bauer jetzt vor….
http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/stassfurt/1425371_Mehr-Betreuung-fuer-Asylbewerber.html
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Montag 16. März 2015:
Beginn 19:00 | Bunge Hörsaal Altes Rathaus, 06406 Bernburg, Alter Markt 17
Europaabgeordnete Ska Keller:
Flüchtlingsursachen – Flüchtlingsschicksale

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Die Europaabgeordnete Ska Keller des Bündnis 90 / Die Grünen berichtet über die erschütternden Situationen der Flüchtlinge und stellt sich der Diskussion über den Handlungsbedarf auf lokaler Ebene.
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Die Europaabgeordnete Ska Keller des Bündnis 90 / Die Grünen berichtet als Gast des Bernburger Montagsforums über die erschütternden Situationen der Flüchtlinge und stellt sich der Diskussion über den Handlungsbedarf auf lokaler Ebene. Auf die kurzfristige Einladung hin kamen Vertreter der Bernburger Parteien, engagierte Jugendliche, Vertreter des Bernburger Bündnisses für Demokratie und Bürger und Migranten aus unterschiedlichen Bereichen. Fast allen Besucher brachten zum Ausdruck , dass Sie bereit sind bei der Betreuung von Asylbewerbern mit zu arbeiten.
Frau Keller engagiert sich seit Jahren im Europaparlament für die Verbesserung der Situation der Flüchtlinge. In der sehr lebendigen Debatte versuchte Ska Keller das komplexe Problem der Ursachen und des Handlungsbedarfs zu erläutern.
Ska Keller fordert dass das Asyl aus Humanitären Gründen europaweite allgemein anerkannt wird.
Die bevorstehenden Nachbesserungen der Vereinbarung über den Zugang von Flüchtlingen nach Europa in dem mit Dublin 4 bezeichneten Vertrag, könnten den derzeit völlig unmenschlichen und für sehr viele tödlich endenden Zugang von Flüchtlingen verbessern.
Bei vielen vom EU Parlament vereinbarten Verbesserungen zur Humanisierung der Asylverfahren, wie dem Zugang zum Arbeitsmarkt oder der Fortsetzung der Flüchtlingsrettung der Italiener war die deutsche Bundesregierung in den letzten Jahren ein entscheidender Bremser. Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Bundesregierung nun mehrmals auf notwendige Korrekturen hingewiesen hat und nachdem die deutsche Industrie sich nun durch Zuwanderung die Besetzung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen erhofft könnte es zukünftig zu humaneren Lösungen von Seiten der Bundesregierung kommen.
Für Sachsen-Anhalt können Mittel aus den Europäischen Strukturfonds für die Finanzierung des Deutschunterrichts verwendet werden.
Zum Abschluss des Montagsforums zeigte sich Ska Keller begeistert von der neuen Herangehensweise des Salzlandkreises: „ Was hier mit dem Betreuungskonzept vorgesehen ist, klingt spannend und bindet Bürgerinnen und Bürger genauso ein wie die Flüchtlinge. Gespräche wie heute abend machen Mut und zeigen, dass es auch positiv laufen kann und Willkommenskultur keine hohle Phrase ist“ Sie wolle den Salzlandkreis gerne als best practice Beispiel bei zukünftigen Diskussionen dieser Art erwähnen.
Im Bernburger Montagsforum am 30. März 2015 wird das neue Betreuungskonzept des Landkreises vorgestellt. Zu diesem Termin können die zahlreichen angerissenen Fragen zur lokalen Umsetzung weiter aufgenommen werden.
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Wir danken Ska Keller für diesen ernüchternden Einblick in die diesbezügliche Arbeit im Europarlament.
Der link zur Bildgalerie mit Bildern von Joachim Hennecke für die wir uns ebenfalls, wie für die spontane Gastfreundschaft des Hotel Wiens bedanken.

Februar 2015
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Montag 23. Februar 2015:
Beginn 19:00 | MAXIMVS –Stammtisch unten
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Zur Präsentation über das Anfangsangebot für Deutschunterricht durch die Kreisvolkshochschule mit der Leiterin der KVHS Frau Änne Forisch, der Dozentin Frau Lipschinski und dem Leiter des Fachdienstes 23 Bildung und Kultur des Salzlandkreises Herrn Freund herrschte ein reger Andrang.
Es wurde deutlich wie herzlich menschlich und ernsthaft zugleich das Verhältnis zwischen den Flüchtlingen und der Deutschlehrerin der Kreisvolkshochschule Frau Lipschinski ist.
Die Flüchtlinge nutzten dieses Gespräch sowohl um sich für die verständnisvolle Arbeit von Frau Lipschinski zu bedanken, aber auch um viele Fragen zu Verwaltungsvorgängen an die Bernburger Bürger und Vertreter der Parteien los zu werden. Auch eine von der unmittelbaren Abschiebung betroffene serbische Familie war gekommen.
Zum nächsten Internationalen Stammtisch am 30. März 2015 wird der Fachdienst Ausländer und Asyl des Landkreises gebeten das Betreuungskonzept in dieser Runde vor zu stellen.

23. Februar 201519:00 MAXIMVS Saalplatz 3, Bernburg
Welcome to Bernburg!
Monatlicher Internationaler Stammtisch für Migranten und andere Bernburger!

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26. Januar 201519:00 MAXIMVS Saalplatz 3, Bernburg
Welcome to Bernburg!
Internationaler Stammtisch für Migranten und andere Bernburger!

Januar 2015

Buntes-bbg
BERICHT ZUM GESPRÄCH MIT LANDRAT BAUER am 20. Januar 2015
Erste Erfolge bei der Koordinierung des zivilgesellschaftlichen Engagements für Migranten in Bernburg
Pfarrer Johannes Lewek hat erstes überparteiliches Gespräch mit dem Landrat Bauer arrangiert.

Zielsetzung ist ein Bernburger Runder Tisch Migration mit allen Akteuren, dem Bernburger Bündnis für Demokratie, dem Bernburger Montagsforum, den Trägern der verschiedenen Migrationsleistungen und den Ortsgruppen der Bernburger Parteien.
Das Betreuungskonzept des Landkreises wird voraussichtlich am 12. 2.2015 in einem Pressegespräch veröffentlicht. Das Konzept umfasst umfangreiche Maßnahmen, wie „Piloten für Asylbewerber auf Kommunaler Ebene“ und Deutschunterricht für alle Asylbewerber unabhängig vom Status.

Auszug aus der Berichterstattung über dieses erste Gespräch in der MZ Bernburg 28.1.2015, Seite 9 – LOKALES
Lokales
Kreis schafft Transparenz
ASYLBEWERBER Landrat Markus Bauer bei Gesprächsrunde in Magdeburg zu Gast. Verwaltung will ab sofort monatlich aktuelle Zahlen zum Thema veröffentlichen.
VON FRAUKE HOLZ
„BERNBURG/MZ- 40 Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft, Kirchen und Vereinen haben in Magdeburg über Integration, Unterbringung von Flüchtlingen und Willkommenskultur gesprochen. Zu dem Asyl- und Zuwanderungsgipfel hatte Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) am Freitag eingeladen. An der Gesprächsrunde nahm auch Landrat Markus Bauer (SPD) teil, der einheitliche Qualitätsstandards für die soziale Betreuung der Asylbewerber forderte. „Es darf nicht sein, dass im Bundesland eine unterschiedliche Durchführung von sozialer Betreuung und Integration stattfindet. Die Finanzsituation der Landkreise darf nicht die Qualitätsgrundlage für die Durchführung sein“, sagte er und betonte, dass die Aufgabe nur mit gesicherter Finanzausstattung durch die Landkreise zu stemmen sei. Und: „Die Integration der Asylbewerber funktioniert nur mit Sprachförderung und Betreuung.“
Parallel zu dem Treffen sind vom Salzlandkreis aktuelle Zahlen veröffentlicht worden. So leben derzeit 484 Asylbewerber hier (Stand 31. Dezember 2014), ebenso 90 Menschen, deren Asylantrag genehmigt wurde. Die Bearbeitungszeit dafür betrug 2014 in der Regel acht Wochen; längstenfalls sechs Monate. Nicht immer fiel die Entscheidung positiv aus. So werden zurzeit 421 Menschen „geduldet“ – ihre Anträge wurden abgelehnt; sie sind ausreisepflichtig.
112 Menschen reisten im vergangenen Jahr freiwillig in ihre Heimat zurück; 65 weitere wurden abgeschoben. Gleichermaßen scheiterten jedoch 142 Abschiebungen, vor allem aufgrund des unbekannten Aufenthaltsortes mancher Asylbewerber. ….
Mit der Veröffentlichung der Zahlen strebt die Kreistagsverwaltung nach mehr Transparenz. Das kommt nicht von ungefähr. In der Vorwoche hatten Pfarrer Johannes Lewek, Professor Erich Buhmann, Initiator des Bernburger Montagsforums, Friedel Meinicke als Vertreter des Bernburger Bündnisses für Demokratie und Toleranz sowie Christian Jethon, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion Die Linke/UWG, in einem Gespräch mit Landrat Markus Bauer und Reingard Stephan, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit, Ordnung und Sicherheit, um mehr Durchsichtigkeit geworben. „Eine monatliche Veröffentlichung der aktuellen Zahlen zur Situation der aufzunehmenden Asylbewerber und Flüchtlinge würde die aktuelle Debatte versachlichen“, regte Jethon an. Zudem könnten die Zahlen untermauern, dass die Asylbewerber im Salzlandkreis immer noch einen kleinen Teil der ohnehin geringen Ausländerquote von aktuell 1,96 Prozent ausmachen, so Jethon weiter.
Der Vorschlag wurde angenommen. Ab sofort sollen monatlich im Internet auf der Seite des Salzlandkreises die Zahlen der aufzunehmenden Asylbewerber und Flüchtlinge publiziert werden.

MONTAGSFORUM
Migranten und Bernburger treffen sich
Das Montagsforumwill immer am letzten Montag im Monat Migranten und interessierte Bernburger zu einem Stammtisch einladen. Erstmalig geschah dies vorgestern ab 19 Uhr im Restaurant „Maximus“ am Saalplatz.
Ziel sei es,in einen Dialog zwischen den Kulturen zu kommen und Unterstützungsnetzwerke aufzubauen. „Bernburg ist international aufgestellt, ob mit zahlreichen Unternehmern, mit 30 Prozent ausländischen Studenten oder mit der zunehmenden Anzahl an Flüchtlingen. Die etwa 1500 Bernburger aus verschiedenen Herkunftsländern leisten unabhängig von ihrer Herkunft immer überdurchschnittlich viel, um sich durchzusetzen und sich in der neuen Kultur zu integrieren“, so Organisator Professor Erich Buhmann“
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19. Januar 2015
6.000 Magdeburger demonstrieren:
„No Magida. Für Dialog Weltoffenheit Toleranz“
Online Bericht in der Zeit:
Anti-Pegida-Proteste
Zehntausende demonstrieren bundesweit für Toleranz

17. Januar 2015
Erfolgreiche Blockade! Kompliment an die Blockierer und dieses Jahr wohl auch an die Polizei
Link zur MZ-Online Dokumentation:
Demonstrationen in Magdeburg Tausende protestieren gegen Aufmarsch der Neonazis
Naziaufmarsch in Magdeburg verhindern | Magdeburg
16. Januar 2015 | 19:00 | Hbf. Magdeburg
Antifaschistische Vorabenddemo gegen den Naziaufmarsch in Magdeburg | Magdeburg

17. Januar 2015
7. „Meile der Demokratie“ in Magdeburg
15.000 Menschen setzen Zeichen für Toleranz

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12. Januar 201519:00 MAXIMVS Saalplatz 3, Bernburg
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Neujahresempfang mit internationalen Gästen.
Wir alle sind Berburg!

Zum ersten Neujahresempfang des Bernburger Montagsforums am 12. Januar diesen Jahres, der mit Unterstützung des Bernburger Bündnis für Demokratie und Vertretern von Parteien und engagierten Bürgern im Restaurant organisiert wurde, kamen Migranten aus folgenden sechzehn Ländern: Armenien, Italien, Indien, Pakistan, Iran, Eritrea, Senegal, Burkina Faso, Nigeria, Ukraine, Schweiz, Frankreich, Ungarn, Serbien, Rumänien und den USA. Es ist erfreulich, dass zu diesem ersten internationalen Stammtisch in Bernburg schon so ein guter Querschnitt der zahlreichen Herkunftsländer zusammen kam.
Ja wir alle sind Bernburg, um unseren Bundespräsidenten zu zitieren.
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Bild Joachim Hennecke: Prof. Erich Buhmann, Fernsehteam, Dr. Giorgio Gabriele Locci und Meher Kalashyan über Migrationserfahrungen in Bernburg

Es ist erfreulich, dass neben den zahlreich interessierten Bürgern auch die Kreistagsabgeordneten Dr. Lothar Böse und Christian Jethon, sowie die Stadträte Henriette Krebs, Johannes Lewek und Erich Buhmann aktiv am Dialog mit den unterschiedlichen Migranten mitwirkten. Vom MDR Fernsehteam wurden die Kommunalpolitiker, wie auch der Vertreter der Flüchtlingsfamile Herr Meher Kalashyan und der Vertreter einer in Bernburg operierenden international aufgestellten Firma Dr. Giorgio Gabriele Locci gleichermaßen in Beschlag genommen.
new-year-hannes
Bild Joachim Hennecke: Pfarrer Johannes Lewek im Interview über Ideen für die Verbesserungen der Willkommenskultur in Bernburg

Bernburg ist international aufgestellt, ob mit zahlreichen Unternehmern, mit 30 Prozent internationalen Studenten oder nun mit der zunehmenden Anzahl an Flüchtlingen. Migranten müssen immer viel leisten um zu überleben und um sich zu behaupten. Jeweils am letzten Montag im Monat wird das Bernburger Montagsforum daher Migranten aus der Stadt zu einem internationalen Stammtisch einladen. Ziel ist es in einen unbefangen menschlichen Dialog zwischen den Kulturen zu kommen und letztlich Unterstützungsnetzwerke auf zu bauen.
Der nächste internationale Stammtisch findet am Montag, den 26. Januar 2015 um 19:00 im Restaurant Maximvs statt. Wir freuen uns über alle Bürger, die diesen Dialog mit unseren Migranten unterstützen möchten.
Die Fernsehdokumentation über die aktuelle Situation der Bernburger Flüchtlingsfamilie Kalashyan finden Sie unter :
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video245782.html

Die Fotodokumentation des Neujahresempfanges für Migranten in Bernburg am 12. Januar 2015 „Welcome to Bernburg“ mit Bildern von Joachim Hennecke finden Sie unter:
https://www.dropbox.com/sc/ve47kddssoxhydi/AADr8PRU9Xsr5r7H8hywjHAUa

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Kurzbericht zu Gesprächen mit Flüchtlingen und entsprechenden Stellungsnamen vor dem regelmäßigen monatlichen Internationalen Stammtisch Angebot im Jahre 2015:

Montag 06. Oktober 2014:
Beginn 19:00 | Montagsforum zu Gast im Alten Rathaus Bernburg, Markt 17/18
Seminarraum 1
Aktuelle Situation der Asylbewerber in Bernburg
Gesprächsteilnehmer:
Vertreter des Heimbeirat Sachsen Anhalts in der Gemeinschaftsunterkunft Bernburg, – Vertreter der Freiwilligenagentur LAMSA, die Landtagsabgordnete Sebastian Striegel und Sören Herbst, Mitglieder des Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz und alle Teilnehmer an diesem Montagsforum
Moderation Prof. Erich Buhmann
Als Ergebnis wird ein offener Brief an den Landrat geschrieben.
Nach Übergabe wird dieser hier veröffentlicht.

Montag 17. Februar 2014
Beginn 18:00 | MAXIMVS Stammtisch oben |
SITUATION IM ASYLBEWERBERHEIM am Teichweg ,
payday-2014
Striegel_17-feb-2014
Zum Gespräch mit Vertretern des Heimbeirates , dem Landtagsabgeordneten Sebastian Striegel und dem Ausländerbeauftragten des Salzlandkreises Jaime Don Anton über Fragen zur INTEGRATION in BERNBURG kamen über zehn Bewohner des Heims. Das Gespräch über die derzeitige Situation der Bewerber für ein Asyl war sehr lebendig und soll bald fortgesetzt werden, da der anschließende Besuch der Veranstaltung des BÜNDNISES nicht genügend Zeit gab um Detailfragen anzusprechen.

Beim anschließenden Besuch der Solidaritätsveranstaltung des BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE UND TOLLERANZ – GEGEN RECHTSEXTREMISMUS UND GEWALT im Gemeindehaus in der Kustreaner Str. 9 in Bernburg gab der Oberbürgermeister der Stadt Bernburg (Saale) Henry Schütze allen anwesenden Bewohnern der Bernburger Heime die Gelegenheit ein Gruppenbild mit dem Bernburger „Lord Mayor“ zu machen.
Der Filmbeitrag des Regionalfernsehens zu dieser Solidaritätsveranstaltung mit Vertreten des Sprecherrates des Bernburger Asylbewerberheims:
http://www.rbwonline.de/beitrag/filmbeitrag2.php?id=60102

 

Ankündigungen

Ankündigungen kompakt zum BERNBURGER MONTAGSFORUM
Seit 2012 überparteilicher Stammtisch am Montag um 19:00 im MAXIMVS
Träger: Kultur Markt Bernburg e.V. mit der Zielsetzung der Förderung der Willkommenskultur in Bernburg
Hinweis zum Veranstaltungsort: Wenn ein Thema den Raum am Stammtisch sprengt, finden Diskussionen und Dialoge auch im HOTEL WIEN oder im ALTEN RATHAUS statt.
Moderation: Prof. Erich Buhmann u.a.

Aktuelle Themen für Bernburg: Beteiligung von Bürgern beim ISEK – Öffentliche Sicherheit – Freiräume für die Jugend – Nachhaltiger Hochwasserschutz – Integration von Flüchtlingen – Hochschulstadt – Forstliche Nutzung des Auwaldes –  Großbäume in der Stadt – Mobilität – Fairtrade – Slowfood – Suchtprävention – Inklusion – Persönliche Gespräche mit Abgeordneten …

Ankündigungen und Dokumentationen: www.montagsforum.blogsport.eu

AKTUELLES ZUM ERHALT DES BAHNHOFPARKS:
-> www.pro-bernburg.de


November 2017


Montag, den 6. November 2017 – der geplante  Internationale Stammtisch muss aus dienstlichen Gründen leider an diesem Montag ausfallen. Der nächste Bernburger Internationale Stammtisch findet turnusgemäß am 4.12.2017 ab 18:00 im HOTEL WIEN statt.
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Montag, den 13. November 2017 : Migration in Bernburg – Wo stehen wir
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Montag, den 20. November 2017 : Thema: Naturschutz und Bernburger Zoo muss leider wegen Krankheit zu einem anderen Zeitpunkt angeboten werden.
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Montag, den 27. November 2017: – Beginn 19.00 bis 19.30 Uhr:
Bernburger Montagsforum, im COFFEE to STAY Wilhelmstraße 15
In Vorbereitung Arbeitsgespräch: ISEK in Bernburg – Wo stehen wir?
Welche Erwartungen haben Bernburger?
Welche Erwartungen können eingelöst werden?

Alternativ: Rettung des Lohlelandhauses


Dezember 2017


Ankündigung: Montag, den 4. Dezember 2017
um 18:00 im HOTEL WIEN
Internationaler Stammtisch

 

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Montag den 11. Dezember 2017
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Montag, den 18. Dezember 2017 : _________________
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Themen in Vorbereitung
Carsharing für Bernburg.. eine Runde mit potentiellen Partnern
nach dem Muster der Veranstaltung in Aschersleben
12.09.2017 MZ-Online Aschersleben von Kerstin Beie
Carsharing Ist das die Alternative für Aschersleben?


Wir bemühen uns um objektive Darstellung. Bitte informieren Sie uns, wenn uns Fehler unterlaufen sollten. Wir lieben die Meinungsvielfalt und bemühen uns um Hintergründe und Fakten.
Verantwortlich: Prof. Erich Buhmann, Bernburger Montagsforum, Friedrichstr. 17, 06406 Bernburg.